Leitungsebene des Finanzministeriums sollte bis 6. September Liste vorlegen
CDU verweist Eichels Kampagne-Theorie ins Reich der Fabel

Die „Giftliste“ des Finanzministeriums, die Einsparungen von 30 Milliarden Euro im Haushalt nennt, ist nach Angaben von CDU-Kulturexperte Günter Nooke alles andere als eine „Wahlkampfente“. Sie sei mit einem Termin zur Ablieferung bei zuständiegn Leitungsebene in Auftrag gegeben worden.

HB BERLIN. Die angebliche Einsparungsliste des Finanzministeriums trifft nach Ansicht des kulturpolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Günter Nooke, den Kulturbetrieb in Deutschland "ins Mark". Die SPD irre in der Annahme, die Herausgabe der Liste sei von unionsnahen Mitarbeitern eingefädelt worden, sagte der CDU-Kulturpolitiker am Dienstag. "Nachweislich wurde die Leitungsebene der Abteilung zwei des Finanzministeriums Ende August aufgefordert, mit einer Frist bis zum 6. September eine Streichliste in Höhe von rund 30 Mrd. ? zu erarbeiten.

In der Kultur seien davon unter anderem die Bundeskulturstiftung, der Filmfonds, Rundfunkchöre sowie die Berliner Museumsinsel und andere Kultureinrichtungen in Deutschland betroffen. Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) hatte die Existenz von drastischen Sparplänen in ihrem Bereich bestritten und von einer "Wahlkampf-Ente" gesprochen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%