Letzte Entscheidung trifft der Bundestag
Kabinett grundsätzlich für größeren Afghanistan-Einsatz

Das Bundeskabinett hat sich grundsätzlich für eine Ausdehnung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr unter dem Dach der Uno entschieden. Das verlautete am Dienstag nach der Kabinettssitzung aus Regierungskreisen in Berlin. Einsatzort wäre die Stadt Kundus im Norden Afghanistans.

HB/dpa BERLIN. Die Bundesregierung strebt dafür möglichst schon Mitte September eine Ausweitung des UN-Mandats für die bislang auf die Hauptstadt Kabul beschränkte internationale Schutztruppe (ISAF) an. Auch die Nato, die das Kommando hat, muss sich damit befassen. Erst danach fasst das Kabinett einen formalen Beschluss. Die letzte Entscheidung trifft der Bundestag.

Die Bundesregierung will 250 Soldaten zum Schutz ziviler Helfer in einem Wiederaufbauteam zur Verfügung stellen. Ihrer Ansicht nach ist Eile geboten, um die im Petersberg-Abkommen festgelegten Schritte zur Stabilisierung des Landes umzusetzen. Außerdem sollten die ersten Soldaten noch vor dem Wintereinbruch stationiert werden.

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