Liberal und konservativ
Wie sich der neue Bundespräsident Gauck positioniert

Was wird das zentrale Thema für Joachim Gaucks Amtszeit als Bundespräsident? Kritiker warfen dem DDR-Bürgerrechtler und selbsternannten Freiheitsliebhaber thematische Einsilbigkeit vor. Nicht ganz zu Recht.

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    Kommentare zu "Wie sich der neue Bundespräsident Gauck positioniert"

    Alle Kommentare
    • Herr Gauck soll sich bloss nicht von der türkischen Gemeinde in Deutschland verrrückt machen lassen. Sarazzin hatte Recht, fertig. Es gibt auch keine deutsche Gemeinde in der Türkei, oder ??

      Wer nach Deutschland kommt und hier arbeitet oder Urlaub macht ist willkommen. Ansonsten nicht. So einfach ist das.

      Und eine Zwangs-Islamisierung Deutschlands auf dem Rücken der Religionsfreiheit darf es auch nicht geben, auch wenn die Grünen das unbedingt wollen, um den Deutschen endgültig das Rückgrad zu brechen und ihnen ihre angebliche Nazi-Verbundenheit auszutreiben. Die Sache mit den Nazi's ist doch nur eine Strohpuppe, die dazu dient auf uns rumzutrampeln und willig und klein zu halten.

      Die Grünen mögen kulturlos, entwurzelt und übertolerant sein, der grosse Teil Deutschlands ist das nicht !

    • Gauck hat sich seinen eigenen Freiheitsbegriff definiert, den er geschickt pastoral deklamiert und auf den überraschend viele reinfallen, aber von der "Freiheit ist die Freihet Andersdenkender", die er zur Wendezeit bejubelt hat, ist heute nichts mehr spürbar. Die 5 Millionen Deutsche, die "Die Linke" demokratisch gewählt haben (ich gehöre nicht dazu), grenzt er schon dadurch aus, daß er "Die Linke" vom Verfassungsschutz (eine Art Stasi der BRD)beobachten lassen will. Engste langjährige Weggefährten aus der evangelischen Kirche wissen um seine Defizite im Bereich Gerechtigkeit. Er ist ein Mann, der polarisiert, wo immer es möglich ist - und zwar auf sehr geschickte Art und Weise. Würde er jetzt nicht Bundespräsident, könnte einem das egal sein - als Bundespräsident soll er aber für alle Bürger gleichermaßen die moralische Instanz sein und genau das ist er nicht. Politisch gesehen gehört er in die CDU, daß ihn die SPD vorgeschlagen hat, war und ist reines parteipolitisches Kalkül - mehr nicht.

    • Ab 1982 war er Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg und später Mitglied des Präsidiums des deutschen evangelischen Kirchentages. In dieser Funktion saß Herr Gauck bei Kongressen neben hohen Staats- und Parteifunktionären der DDR und anderer sozialistischer Staaten, ja er verhandelte sogar oft mit ihnen. Herr Joachim Gauck trat dabei stets angepasst und untertänig auf. Deshalb erschien sein Verhalten ab Oktober/November 1989 wie die Haltung eines Wendehalses. Auf jeden Fall bedurfte es dazu keines politischen Mutes mehr. Wie oft er zu DDR-Zeiten heimlich die Faust in der Hosentasche geballt hat, kann er ebenso wenig beweisen, wie die Opfer der Gauckbehörde, die dieses für sich nun in Anspruch nahmen und nehmen. Beweisbar ist : Joachim Gauck hatte im Gegensatz zu den meisten, die er später mit den Stasi-Akten (ob echt oder gefälscht und manipuliert) belasten ließ, auch schon vor 1989 das Privileg, das nur sehr wenigen auserwählten DDR-Kadern zustand, jederzeit nach Westdeutschland und in andere westliche Länder reisen zu dürfen, ausgestattet mit Staatsgeldern der von ihm angeblich schon damals so gehassten DDR.

      Über seine West-Reisen und West-Besuche berichtete er auch treu und brav den DDR-Oberen und letztlich auch dem Staatssicherheitsdienst. Er konnte unbegrenzt West-Kontakte pflegen, jeden West-Besuch empfangen, West-Pakete und West-Geldspenden entgegennehmen und dergleichen mehr.

      Solche Privilegien hatten nicht einmal hohe Staats- und Parteifunktionäre der DDR!

    • Oft sprach sich Gauck für eine umfangreichere Aufarbeitung der DDR-Diktatur aus.
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      Und warum hat er das nur halbherzig getan?
      Eine Menge Bundestags-Abgeordnete und Politiker in den neuen Bundesländern sind nach der Wende in unsre Parteien geströmt ohne dass sie je überprüft wurden
      Heute noch SED oder IM's und über Nacht dann lupenreine Demokraten, so nach dem Motto.
      Hier hätte Gauck viel aufdecken können, als er die Behörde geleitet hat.
      Denn eines ist doch inzwischen bei uns nicht mehr weg zu diskutieren: mit der Wende bekamen wir auch den bösen DDR-Geist in unser Land, die Politik wird doch immer diktatorischer
      Merkt Gauck das nicht?

    • Bis zum Mauerbau konnte man, wenn man nicht gerade gesucht wurde, oder die Stasi einen so richtig auf dem Kieker hatte, mit der U-Bahn nach West-Berlin fahren. Viele Ossis arbeiteten sogar in West-Berlin
      Nach dem Mauerbau allerdings nicht mehr. Auch Gauck nicht.
      Also keinen Nonsens erzählen
      Dafür aber durfte Merkels Vater, der mit der SED eng zusammen arbeitete. ständig in den Westen reisen,
      Ich verstehe auch nicht, warum bis heute die Vergangenheit von Merkel von keiner Presse mal angepackt wird
      Immer nur das Gesülze von der Pfarrerstochter.
      Das ist zum Lachen und Leuteverdummung.
      Merkels Vater war ein strammer Sozialist

    • Ein Rostocker Bürger:

      Wir wollen ihn nicht mal in Rostock als Ehrenbürger(lt.Umfrage der Ostsee-Zeitung Rostock) jetzt auch noch ein Bundespräsident. Es gab Gründe warum er in Rostock, besonders in seiner Gemeinde als Wendehals gleich nach der Wende galt. Auch in Wustrow hat er als Mensch keinen guten Ruf. Hoffentlich gräbt man dies nicht aus, wenn er in Amt und Würden ist...

    • Hallo,
      unbeschadet der Person; es ist ein Witz, dass sich die Fraktionen auf eine Person einigen und diese letztlich zur Wahl stellen. Damit haben der Bundestag und die gleiche Anzahl der Bürger die Wahl zwischen einer Person wählen zu können.
      Das steigert wieder die Politikverdrossenheit, weil das Geschachere bei den Fraktionen unverändert ist.

    • Westreisen bis zum Mauerbau 1961, Sie Halunki, das machte keine besondern Schwierigkeiten über Westberlin für niemanden.
      Lernen Sie deutsche Geschichte. Sie haben keine Ahnung.

    • Wehe ihm, wenn er etwas gegen die Banken sagt, dann werden die Zionisten garantiert ihre Kettenhunde Bild, so lang auf ihn hetzten, bis man ihn wegen seiner STASI-Vergangenheit ans Messer gebracht hat.

      Ich bin auch gespannt, wann die Bild oder eine andere Zeitung damit anfängt, über Gaucks tatsächliches Verhältnis zur Stasi zu berichten. Denn ein Opfer der Stasi war er zu DDR-Zeiten ganz gewiss nicht, im Gegenteil, Gauck durfte sich nicht nur frei in der DDR bewegen, sondern auch in den Westen reisen, ein Privileg, das nicht viele seiner Landsleute hatten. Zwar kann man davon ausgehen, dass diese Reisen damals nicht von irgendwelchen dubiosen Unternehmernfreunden bezahlt wurden, so etwas gab es im Osten schließlich nicht, aber er hat sich am Ende von einer fiesen Diktatur (Bewertung Gauck, nicht meine) sponsoren lassen, gegen die er nicht müde wird zu hetzen. So ist Gauck einer der Initiatoren der Erklärung über die Verbrechen des Kommunismus. Und am Ende hatte er der bösen Stasi auch noch den hübschen Job als oberster Hüter der Stasi-Unterlagen-Behörde und damit die Popularität zu verdanken, mit der er es nun zum deutschen Staatsoberhaupt bringen wird. Das ist doch mal eine Karriere.

    • Gauck Wendehals ist der Prident der deutschen Bilderberger

      Nicht das deutsche Volk wählt den Bundespräsindeten,
      sondern die Bilderberger

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