Liberale in Hessen
Grüne werfen FDP „Wählerbeschimpfung“ vor

Die Grünen haben dem Frankfurter FDP-Chef Dirk Pfeil „Wählerbeschimpfung“ vorgeworfen. Der Grund: Der Liberale hatte die FDP-Wahlschlappen mit mangelnder Bildung der Wähler erklärt.
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Wiesbaden/ FrankfurtDie Grünen haben dem Frankfurter FDP-Chef Dirk Pfeil „Wählerbeschimpfung“ vorgeworfen, weil er die schlechten Wahlergebnisse der Liberalen mit mangelnder Bildung der Wähler erklärt hat. Statt sich zu fragen, was die Bürger der FDP bei den Wahlen sagen wollten, gehe er zur „Wählerbeschimpfung“ über, erklärte der politische Geschäftsführer der hessischen Grünen, Kai Klose, am Dienstag in Wiesbaden. „Offensichtlich hat die hessische FDP einen neuen Tiefpunkt der politischen Kultur erreicht.“ Pfeil hatte zu dem schlechten Ergebnis der FDP in Berlin, wo die Partei nur auf 1,8 Prozent der Stimmen gekommen war, in einem Interview mit der „Frankfurter Neuen Presse“ gesagt: „Es ist schlimm, dass die Mehrheit der Bevölkerung keine politische Bildung genossen hat. Die Masse ist meinungslos, sprachlos.“ Auf die Frage, ob die Wähler zu ungebildet seien, um die Botschaft der FDP zu verstehen, antwortete er: „Die Masse ja.“ Deswegen würden die Liberalen nie eine Volkspartei. „Liberal zu sein, ist keine Massenmeinung“, sagte der FDP-Politiker.

 

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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