Liberalisierung
Winnacker unterstützt Schröders Forderung zum Stammzellengesetz

Im Streit um das Stammzellgesetz hat der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ernst-Ludwig Winnacker, die Forderung von Bundeskanzler Gerhard Schröder nach einer Lockerung der Vorschriften unterstützt.

BERLIN. Im Gespräch mit dem Handelsblatt forderte Winnacker, auch die Einfuhr von Stammzellenlinien zu erlauben, die nach dem 1. Januar 2001 gewonnen wurden. Das ist bislang nach dem Gesetz verboten. „Wir geben bei der Arbeit mit den alten Linien gutes Steuergeld für veraltete Ausgangsmaterialien aus“, klagte Winnacker.

Er kritisierte, dass deutsche Forscher, die an internationalen Forschungsprojekten mit neueren Stammzelllinien mitwirkten, durch das geltende Gesetz kriminalisiert würden. Auch dies müsse geändert werden. Die FDP hat bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht, dem allerdings keine Chance auf eine Mehrheit eingeräumt wird.

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