Linken-Spitzenkandidat
Gysi sieht sich als Opfer einer Kampagne

Der Linksfraktionschef wertet die gegen ihn gerichteten Stasi-Vorwürfe als Kampagne gegen seine Partei. Ziel sei es, die Partei unter die Fünf-Prozent-Hürde zu drücken - von der Vorsitzenden gibt es Unterstützung.
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Berlin„Ich weiß, dass sie daran arbeiten, uns unter die Fünf-Prozent-Hürde zu drücken. Sie werden es nicht schaffen.“ Die Vorwürfe selbst wies Gysi erneut zurück: „Abgesehen von ein paar dienstlichen Kontakten hat es nie eine inoffizielle Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit gegeben“, sagte er. Er unterschreibe keine eidesstattlichen Versicherungen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen den 65-Jährigen wegen des Vorwurfs einer falschen eidesstattlichen Versicherung zu seinen Stasi-Kontakten. Beim Parteitag soll Gysi zum Spitzenkandidaten der Berliner Linken für die Bundestagswahl im September gewählt werden.

Die Linkspartei-Bundesvorsitzende Katja Kipping forderte den Berliner Landesverband auf, Gysi Rückendeckung zu geben. Bei der Listenaufstellung für die Bundestagswahl sollten sie „in Zeiten wie diesen ein besonders deutliches Zeichen setzen, dass die Partei geschlossen hinter Gregor Gysi steht“, sagte Kipping bei dem Parteitag.

Kommentare zu " Linken-Spitzenkandidat: Gysi sieht sich als Opfer einer Kampagne"

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  • Eine Erklärung an Eides statt wurde von dem Herrn Gysi abgegeben , wenn sich herausstellen sollte , dass das ein Meineid war , muss er dafür bestraft werden , wie jeder andere übrigens auch der vorsätzlich und nachweislich gelogen hat !

    Und das Deutschland von Israelischen Praktiken was Juristische Vorgehensweisen gegen aktive Politiker betrifft weit entfernt ist , habe ich schon geschrieben , aber das wird sich auch ändern .
    Ein Herr Trittin wird sich künftig sicher noch warm anziehen müssen !!!

  • @ @ Energieelite,
    es sollte also von der Staatsanwaltschaft so gehandelt werden wie einerzei bezügl. der Spendenaffähre, als das Ehrenwort eines Bundeskanzler a.D. höher gestellt wurde als das Recht?!
    Im übrigen; von Zusänden wie in Israel sind wir wohl meilenweit entfernt.

  • Ungeheuerlich was Sie da schreiben. Gibt es dazu belastbare Informationen bzw. Quellen?

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