Lkw-Maut
Deutsche Spediteure werden entlastet

Die Große Koalition und die Speditionsverbände haben sich auf neue Hilfen für deutsche Logistiker verständigt. Die Unternehmen sollen nach Angaben der Verbände Beihilfen und Ausbildungszuschüsse von rund 350 Millionen Euro pro Jahr erhalten.

HB BERLIN. Im Gegenzug kann ab 2009 die Lkw-Maut für alle – auch die ausländischen Spediteure – auf 15 von 13,4 Cent pro Kilometer steigen.

Verkehrsxperten von Union und SPD sowie Vertreter des Verkehrsministeriums und der Logistikverbände hätten sich bei einem Spitzengespräch auf diese Regelungen verständigt, sagten Daniela Henze vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) sowie Karlheinz Schmidt von Bundesverband Güterverkehr und Logistik.

In Koalitioneskreisen wurde dies bestätigt. Das Verkehrsministerium wollte sich nicht zu den Ergebnissen des Treffens äußern. Man sei aber zuversichtlich, eine Lösung bis zur Kabinettssitzung am 18. Juni zu finden.

Zusammen mit der bereits gesenkten Kfz-Steuer sowie Zuschüssen für den Kauf umweltfreundlicher Lkw summieren sich die Hilfen nun auf rund 600 Millionen Euro pro Jahr.

Dies hatten Union und Länder bereits vor Einführung der Lkw-Maut gefordert. Da es zunächst keine Verständigung darüber gab, war die Lkw-Maut 2005 mit einem niedrigeren Satz von 12,4 Cent eingeführt worden.

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