Löhne und Gehälter steigen ab Januar um 1,7 Prozent
Tarifabschluss in der Eisen- und Stahlindustrie

IG Metall und Arbeitgeber haben sich am Dienstag auf einen Tarifabschluss für die 85 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie geeinigt. Löhne und Gehälter steigen ab Januar 2004 um 1,7 Prozent und ab November 2004 um weitere 1,1 Prozent. Außerdem erhalten die Beschäftigten in diesem Jahr eine Einmalzahlung von 140 Euro.

Nach Angaben der Tarifparteien trifft die Vereinbarung rückwirkend zum 1. September in Kraft und hat eine Laufzeit von 19 Monaten. Das Gesamtvolumen beläuft sich nach Gewerkschaftsangaben auf 2,8 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen sollen ab Januar kommenden Jahres ebenfalls um 1,7 Prozent und in einem zweiten Schritt um 1,1 Prozent steigen. Zudem würden die Auszubildenden eine Pauschalzahlung von 40 Euro erhalten.

Die Arbeitgeber verpflichteten sich, in den Ausbildungsjahren 2004 und 2005 jeweils 50 zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Im Gegenzug sollen die Ausbildungsvergütungen für die Jahre 2005 und 2006 nicht weiter erhöht werden.

Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Stahl, Volker Becher, sprach von zähen und schwierigen Verhandlungen. Ähnlich äußerte sich Peter Gasse, IG-Metall-Verhandlungsführer: „Nach sehr schwierigen Verhandlungen wird dieses Ergebnis nicht alle Erwartungen erfüllen.“ Am kommenden Donnerstag werde die Tarifkommission der IG Metall über das erreichte Verhandlungsergebnis beraten.



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