Lohnforderung
Peters beharrt auf 6,5 Prozent

IG-Metall-Chef Jürgen Peters hält an der Lohnforderung von 6,5 Prozent fest. Zur Begründung verweist er auf die gute Lage vieler Unternehmen in der Branche.

HB FRANKFURT. „Das kann die Metallindustrie locker verkraften“, sagte Peters der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Mit diesem Lohnzuschlag werde die Binnennachfrage stabilisiert. Es gebe durchaus auch Stimmen in der Gewerkschaft, die 6,5 Prozent zu wenig fänden. Die Betriebe machten aus ihren hohen Gewinnen schließlich keinen Hehl. „Und natürlich prägt das auch die Erwartungshaltung der Beschäftigten, wenn die Manager satte Boni einstreichen und sich einige Vorstände die Gehälter um 30 Prozent erhöhen wollen“, sagte der Gewerkschaftschef in Anspielung auf den Vorstandsvorsitzenden von Siemens, Klaus Kleinfeld.

Am Montag will die IG Metall ihre Tarifforderung offiziell beschließen, die Verhandlungen beginnen am 12. März. Peters machte deutlich, dass er sich nicht mit einer von den Arbeitgebern angebotenen einmaligen Gewinnbeteiligung zufrieden geben werde: „Die Manager geben sich doch auch nicht mit Einmalzahlungen zufrieden, die fordern doch auch saftige Gehaltserhöhungen und Tantiemen. Was denen recht ist, ist uns billig.“

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