Lokführer-Streik

Wirtschaft feuert Breitseite auf GDL

Die GDL bestreikt seit Montagnachmittag für 60 Stunden einen Großteil der privaten Regionalbahnen. Das ärgert die Wirtschaft. Arbeitgeberpräsident Hundt spricht von Erpressung.
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Berlin

Der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hat die Lokführergewerkschaft GDL scharf kritisiert. Der "Bild"-Zeitung sagte Hundt: "Die GDL missbraucht als Minderheitsgewerkschaft das Streikrecht für die Sonderinteressen einer kleinen Gruppe. Damit legt sie den gesamten Betrieb lahm und schädigt Bahnkunden und Wirtschaft." Das sei angesichts des bestehenden Tarifvertrags für alle Arbeitnehmer erpresserisch und unverantwortlich.

Hundt warnte weiter: "Ohne Tarifeinheit droht unsere Tarifautonomie kaputt zu gehen. Laufend entstehen neue Spartengewerkschaften. Sie wollen aber ihr Erpressungspotenzial gegen die Betriebe einsetzen, um mehr für sich rauszuholen."

Der BDA-Präsident betonte, dass er keinen Machtverlust der Arbeitgeber fürchtet: "Ich will nur nicht, dass Minderheiten aus egoistischem Interesse ohne Rücksicht auf geltende Mehrheitstarifverträge den Betrieb lahmlegen. In Deutschland galt 60 Jahre lang die Tarifeinheit. Das hat sich bestens bewährt."

Die GDL bestreikt seit Montagnachmittag für 60 Stunden einen Großteil der privaten Regionalbahnen. Die Deutsche Bahn ist von dem Streik ausgeschlossen. Sie hat sich bereits mit den Lokführern auf einen Bundesrahmentarifvertrag für 20.000 DB-Lokführer im Personen- und Güterverkehr geeinigt.

  • dpa
  • rtr
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1 Kommentar zu "Lokführer-Streik: Wirtschaft feuert Breitseite auf GDL"

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  • Lokführer lasst euch nicht einschüchtern gerade dieser Vertreter von Dampinglöhnen, Tagelöhner, Zeitarbeitsklaven steht für eine brutale Ausbeutung der Unteren Scichten und für Umverteilung. Herr Hundt wollte doch die Wirtschaft auffordern BW. zu verlassen weil seine Kumpels aus der Politik die Wahl verloren hatten. Ei wiederlicher Schwätzer gleiche arbeit gleicher Lohn nichts anderes zählt.

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