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Lokführerstreik: GDL beendet Streik bei Regiobahnen

Nach fast sechs Tagen hat die Gewerkschaft deutscher Lokführer ihren Streik beendet. Am Montag soll der Verkehr wieder normal laufen. Die GDL kämpft für 26 000 Lokführer in Deutschland für einen eigenen Rahmentarif.

Lokführer der Lokführergewerkschaft GDL protestieren. Quelle: dpa
Lokführer der Lokführergewerkschaft GDL protestieren. Quelle: dpa

Frankfurt/MainNach fünfeinhalb Tagen hat die Lokführergewerkschaft GDL in der Nacht zum Montag ihren Streik bei sechs Regiobahnen beendet. Wie die Gewerkschaft in Frankfurt mitteilte, solle der Verkehr am Montag wieder normal laufen.

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Die GDL hatte am vergangenen Dienstag die Lokführer von neun Deutsche-Bahn-Konkurrenten zunächst zu einem dreitägigen Ausstand aufgerufen, diesen dann aber bei sechs Unternehmen noch einmal um 60 Stunden verlängert.

Bei den bis zuletzt vom Streik betroffenen Regiobahnen handelte es sich um die AKN Eisenbahn AG, die Bayerische Regiobahn GmbH (BRB), die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) und Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), die Veolia Verkehr Regio Ost GmbH (VVRO) und die Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH (VVSA).

Die GDL will für alle 26 000 Lokführer in Deutschland einen eigenen Rahmentarif erstreiten, der einheitliche Einkommen, Zulagen sowie Regeln für Arbeitszeiten und Urlaubstage festlegt. Messlatte soll das hohe Niveau des Marktführers Deutsche Bahn (DB) sein, mit dem die GDL im April eine Einigung erzielt hatte.

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