HB BERLIN. "Die DDR war kein vollkommener Rechtsstaat. Aber sie war auch kein Unrechtsstaat. Der Begriff unterstellt, dass alles, was dort im Namen des Rechts geschehen ist, Unrecht war." Anlass des Interviews war der 20. Jahrestag des Volkskammer-Beschlusses zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am (heutigen) Montag.
Wenn das so gewesen wäre, hätte im Einigungsvertrag nicht vereinbart werden können, dass Urteile aus DDR-Zeiten weiter vollstreckt werden können, sagte der CDU-Politiker. "Auch in der DDR war Mord Mord und Diebstahl Diebstahl", sagte de Maizière. "Das eigentliche Problem waren das politische Strafrecht und die fehlende Verwaltungsgerichtsbarkeit."
Er sagte, zwar seien sich manche Vertreter seiner Generation noch immer fremd geblieben, aber "für die jungen Menschen, die heute an den Universitäten studieren, spielt Ossi oder Wessi gar keine Rolle mehr". Das Land wachse zusammen. "Heute habe ich Enkel, die sagen: Großvater, wir nehmen in der Schule die deutsche Einheit durch. Du musst mir mal erzählen, was Du damals gemacht hast.
@FoCS:
Was wollen sie in der bRD noch ruinieren? Sie gehören wohl auch dieser blutsaugerkaste von Managern an, die nur auf Kosten der kleinen bürger lebt. Sie gehen mit Scheuklappen durch die Welt und sehen nur ihren Vorteil. Die Volkswirtschaft wird erst wieder Luft schnappen können, wenn die blutsauger getilgt sind.
Die begündung, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen, weil Mord und Diebstahl als solche bestraft wurden, ist wohl etwas abwegig. Mit der gleichen begründung kann wohl alle Diktaturen der Welt seligsprechen.
@ Weltenbummlerin: ich glaube mittlerweile, dass Sie mit geschlossenen Augen gebummelt sind. Sonst wäre ihnen schon mal aufgefallen, dass es entschieden einfacher ist, eine Volkswirtschaft zu ruinieren als diese aufzubauen. Und dass es auf Dauer zwingend erforderlich ist, die Einkommen der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit anzupassen.
Vielleicht bummeln Sie auch mal durch Kuba und Nordkorea, das könnte ihren Horizont erweitern.
@ Weltenbummlerin (9)
„Zu banane und Trabbi: da es diese nicht sofort gab, konnte man sich darüber wenigstens freuen.“
Wir haben unseren briefmarkentauschpartnern (Westbriefmarken waren in der DDR die dritte Währung) zu verschiedenen Anlässen Pakete geschickt u.a. einmal eine Kokosnuß. bei einem Treffen im Februar 1989 erzählten sie uns ihre Erlebnisse mit dieser, für sie völlig unbekannten Frucht, und daß sich der Hausherr, nach längerer beratung mit der Familie, dazu entschloß, diese mit einem Hammer zu zertrümmern. Die Kiwi, die wir diesem Paket beigelegt hatten, haben sie mit Schale gegessen, was für diese Frucht zu einem schlechtem Ansehen führte.
in meinem örtlichen Telekomladen wurde ich 1991 Zeuge eines Gesprächs. Ein Kunde beschwerte sich in breitem sächsisch darüber, daß der vor 6 Wochen beauftragte Telefonanschluß immer noch nicht hergestellt sei. Die Frau im Laden antwortete, daß die, die das sonst sofort erledigt hätten für die nächsten 3 Jahre dort sind, wo er herkommt, um das zu erledigen, was dort über 40 Jahre lang liegen geblieben sei. Man verließ den Laden grußlos.
Waren Sie überhaupt einmal in der DDR und haben den einzigen sozialisten Staat auf deutschem boden wirklich erlebt? Ein Schrotthaufen, im wahrsten Sinne des Wortes. ich habe noch nie so viele verfallene und sich in schlechtem bauzustand befindende Gebäude gesehen, wie bei meinen Aufenthalten in der DDR.
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