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Luftfahrt: Bundesregierung sucht privaten Investor für EADS

exklusiv Die Bundesregierung sucht mit Hochdruck einen neuen deutschen Aktionär für den europäischen Luftfahrtkonzern EADS. Bisher hat sich zwar kein privater Investor bereit erklärt, die Anteile von Daimler an EADS teilweise zu übernehmen, trotzdem soll dieser Ansatz weiter verfolgt werden.

HB DÜSSELDORF. Die Bundesregierung sucht mit Hochdruck einen neuen deutschen Aktionär für den europäischen Luftfahrtkonzern EADS. "Es werden bereits Gespräche mit verschiedenen Investoren, darunter auch deutsche Zulieferer von EADS geführt", sagte ein Regierungsvertreter dem Handelsblatt. Bisher habe sich zwar kein privater Investor bereit erklärt, die Anteile von Daimler an EADS teilweise zu übernehmen, trotzdem solle dieser Ansatz weiter verfolgt werden.

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Große Zulieferer von EADS sind unter anderem die Rüstungshersteller Diehl und Rheinmetall. Geschäftlich eng verbunden mit EDAS sind auch der Motorenhersteller MTU und der Bremer Satellitenbauer OHB.

Nach Informationen des Handelsblatts prüft die Bundesregierung zudem, ob die Bundesländer mit EADS-Standorten wie Hamburg und Niedersachsen direkt oder über ihre Landesförderbanken Anteile übernehmen wollen. Sollte auch diese Variante scheitern, könnte die staatliche KfW Bankengruppe die Anteile von Daimler übernehmen, verlautete aus der Bundesregierung.

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