Lufthansa-Streik
Politik und Wirtschaft drohen Flugbegleitern

Der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Flugbegleitern könnte drastische Konsequenzen nach sich ziehen. Die Wirtschaft forderte die Politik zum Handeln auf. Union und SPD reagierten – mit konkreten Überlegungen.
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BerlinDer Streik der Lufthansa-Flugbegleiter motiviert die Politik, ein lange gehegtes Vorhaben nun doch in die Tat umzusetzen. „Der gegenwärtige Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa zeigt, wie wichtig es ist, die Tarifeinheit wieder herzustellen. Es kann nicht sein, dass einige wenige den Flugverkehr europaweit beeinträchtigen“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, Handelsblatt Online. Die Kleinstgewerkschaft Ufo trage ihren Arbeitskampf nicht nur zu Unrecht auf dem Rücken der Passagiere aus, sondern handle auch gegenüber den anderen Flughafen-Beschäftigten „mehr als verantwortungslos, ganz zu schweigen von den Kosten für die Gesamtwirtschaft in unserem Land“.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte im Jahr 2010 in zwei Urteilen den Grundsatz der Tarifeinheit aufgegeben. Die Unions-Bundestagsfraktion hatte daraufhin einen Vorschlag „in absehbarer Zeit“ angekündigt, mit dem einer drohenden Tarifzersplitterung begegnet werden solle. Die FDP hatte dagegen mit dem Hinweis eine Festlegung vermieden, dass die Koalitionsfreiheit ein „verfassungsrechtlich geschütztes Gut“ sei und Streiks als zulässig erachtet, wenn sie für die Durchsetzung der Tarifforderungen verhältnismäßig seien. Nun scheint sich der Wind zu drehen. Nach Informationen von Handelsblatt Online bereiten die Liberalen ein Kompromisspapier vor, um den Dissens mit der Union zu lösen.

Und auch die Opposition sieht Handlungsbedarf. Der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagfraktion, Florian Pronold, zeigte zwar Verständnis für den jetzigen Streik. Fünf Prozent mehr Lohn und die Bekämpfung von Leiharbeit seien legitim. „Trotzdem ist es problematisch, wenn im selben Betrieb jede Beschäftigtengruppe für sich selbst Tarife aushandelt“, sagte Pronold Handelsblatt Online. „Es besteht die Gefahr, dass viele Arbeitnehmer von Lohnerhöhungen abgekoppelt werden und dass großer wirtschaftlicher Schaden entsteht, weil es viel öfter zu Streiks von Kleinstgruppen kommt.“ Er sei daher dafür, die Tarifeinheit per Gesetz zu stärken, um gemeinsam für alle Beschäftigten in einem Betrieb Verbesserungen durchzusetzen. „2010 hat Angela Merkel das groß angekündigt, aber Schwarz-Gelb blockiert sich mal wieder gegenseitig und steht nur für Stillstand“, kritisierte Pronold.

Von dem neuerlichen Flugbegleiterstreik an den Flughäfen Frankfurt, Berlin und München sind mindestens 43.000 Fluggäste der Lufthansa betroffen gewesen. Diese Zahl nannte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstagnachmittag in einer ersten Bilanz. Am Freitag, dem ersten Streiktag, waren es 26.000 Passagiere.

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  • Da sitzt eine graue Eminenz im LH-Keller,die von Anfang an Härte gepredigt hat, die immer den aktiven Vorstand manipuliert hat,sich selbst seit Jahren gut bedient hat und schon immer mit den Fliegern im Clinch gelegen hat.Der sollte endlich seinen Hut nehmen, seine Zeit ist längst abgelaufen.

  • die meisten ,die sich als spitzenleister verstehen und absehbar den sprung an die spitze im unternehmen und/oder in ihrem beratenden beruf nicht schaffen,können ihre beschädigte brüchige selbstachtung und ihr dadurch übertriebens statusdenken nur durch ein beschämendes verhalten und überlegenheitsvorstellungen gegenüber den menschen,die ihres erachtens in der hackordnung unter ihnen stehen,aufrechterhalten.

    diese selbsternannte,jedoch finanziell eingeschränkte, elite rekrutiert sich aus lächerlichen erbärmlichen minderleistern,die überall nur rücklichtern hinterherstarren und ihre existenzängste nicht länger kultivieren können,aber andere für ihr versagen veranztwortlich machen

  • Einstmals sagte ein römischer Senator:
    Laßt uns den Sklaven ein Band um den Arm binden, damit sie jeder sofort erkenne. Da sagte ein Anderer. Lieber nicht. Dann sehen sie sofort, wie viele sie sind.

    Solange die Menschen nicht wissen, wie das Geld und die Wurst gemacht werden, können sie besser schlafen.

    Würde der Staat, wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,
    müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und wir bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen.

    Unser GANZES Leben wird also nicht von der Politik, sondern von den Banken bestimmt. Ein einzigartiges Betrugssystem. Der ESM hat nahezu die gleichen Strukturen wie die FED. Die Versklavung wird damit auf EU Ebene hochgefahren.

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