Lukratives Nebengeschäft für Ärzte
Schönheitschirurgie lockt Putzfrauen und Manager

Deutsche Frauen und immer mehr Männer machen es den Hollywood-Filmstars nach. Die plastische Chirurgie ist einer der wenigen Zweige, in denen Ärzte ihren Umsatz rasch steigern können.

DÜSSELDORF. US-Schauspielerin Sharon Stone macht es in ihrem neuen Film „Basic Instinct 2“ vor: mit 48 eine Sexgöttin. Ganz ohne sich im Gesicht herum schnippeln zu lassen, habe sie das geschafft, behauptet sie. Aber das mag man ihr ebenso wenig glauben wie Jane Fonda oder Robert Redford. Wie von Geisterhand verschwinden Falten in Hollywood. Deutsche Frauen und immer mehr Männer machen es den Filmstars nach. Die plastische Chirurgie ist einer der wenigen Zweige, in denen Ärzte ihren Umsatz rasch steigern können.

So zählte die Vereinigung der deutschen ästhetisch-plastischen Chirurgen zuletzt mehr als 700 000 Eingriffe pro Jahr, sieben mal mehr als 1990. Besonders beliebt: Brustvergrößerungen (etwa 6 000 Euro) und Fettabsaugen (ab 2 000 Euro).

Die Kunden sind längst nicht mehr nur weiblich und schon etwas älter. Etwa 15 Prozent der Patienten sind Männer – Tendenz steigend. Italiens Premier Silvio Berlusconi etwa hat sich nicht nur Haupthaar implantieren lassen sondern trägt auch ein geliftetes Gesicht, um bei weiblichen Wählern besser anzukommen.

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