Maas wird SPD-Spitzenkandidat - Lafontaine sagt Unterstützung zu
Lafontaine kommt nicht zum Zug

Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas wird bei der Landtagswahl 2004 als Herausforderer von Ministerpräsident Peter Müller (CDU) antreten. Das gab Maas am Mittwochabend nach einer SPD-Vorstandssitzung in Saarbrücken bekannt.

HB SAARBRÜCKEN. Der Fraktionsvorsitzende beendete damit Spekulationen über ein Comeback Lafontaines nach vier Jahren ohne wichtige politische Ämter. Der frühere Saar-Ministerpräsident, SPD-Bundesvorsitzende und Bundesfinanzminister will Maas jedoch beim Wahlkampf in herausgehobener Position unterstützen.

Der SPD-Landesverband hatte noch am Dienstag Medienberichte der vergangenen Wochen dementiert, wonach sich der 37-jährige Maas für eine eigene Kandidatur und damit gegen eine Rückkehr des 60-jährigen Lafontaine in die Politik entschieden habe. Der SPD-Landesparteitag zur Wahl des Kandidaten ist für den 8. November geplant. Der neue saarländische Landtag wird am 5. September 2004 gewählt.

Seit Wochen war in den Medien gestreut worden, vor allem die Parteispitze in Berlin habe Maas ins Gebet genommen, Lafontaine nicht aufzustellen. Lafontaine war 1999 im Streit mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) von allen Ämtern zurückgetreten.

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