Deutschland
„Man muss nicht am Bettelstab gehen, um linke Politik zu machen"

Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat Vorwürfe über sein angeblich zu luxuriöses Leben zurückgewiesen.

HB BERLIN. "Man muss nicht am Bettelstab gehen, um linke Politik zu machen. Weder (Willy) Brandt noch (August) Bebel waren arm. Man muss nur glaubwürdig sein", sagte Lafontaine der Münchner "Abendzeitung" (Samstag). Vor dem Bundesparteitag der Linkspartei an diesem Samstag in Berlin haben Kritiker Lafontaine vorgeworfen, ein "Luxus-Linker" zu sein.

Lafontaine zeigte sich erneut enttäuscht, dass Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sich nur zu einem "Print- Duell" bereit erklärt habe. "Im Fernsehen wäre es natürlich besser gewesen", sagte Lafontaine dem Blatt. "Das Gesicht lügt weniger als die Zunge. Und es kommt alles direkt, es können nicht Referenten und Sachbearbeiter die Aussagen noch zurechtfrisieren." Das "Duell" soll diesen Montag im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erscheinen.

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