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Mangel an Krippenplätzen: Schröder drängt Länder zu schnellerem Ausbau

Trotz des schleppenden Ausbaus von Krippenplätzen hält Kristina Schröder am Rechtsanspruch fest. Die Familienministerin drängt die Länder zu schnellerem Handeln. Kommunen und die Opposition fordern ein Spitzentreffen.

Kinder in einer Tagesstätte in Osnabrück. Der Krippenausbau verläuft in Deutschland schleppend. Quelle: dpa
Kinder in einer Tagesstätte in Osnabrück. Der Krippenausbau verläuft in Deutschland schleppend. Quelle: dpa

BerlinTrotz des schleppenden Ausbaus der Kita-Betreuung in Deutschland will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Rechtsanspruch auf einen Platz in einer solchen Einrichtung festhalten. Sie forderte am Dienstag die Länder zu einem schnelleren Kita-Ausbau auf.

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Die Länder riefen Bundesmittel nur teilweise ab und investierten zu wenig eigene Mittel, kritisierte Schröder. Hintergrund des Zwists sind am selben Tag veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Ausbau der Kinderbetreuung.

Danach ist die Zahl der Kleinkinder in Tagesbetreuung zum 1. März 2011 gegenüber dem Vorjahr zwar um rund 45.000 auf 517.000 Kinder gestiegen. Der Ausbau hat sich aber stark verlangsamt. Zwischen März 2009 und März 2010 waren noch rund 55.000 Plätze hinzugekommen.

Die Länder hatten sich 2007 beim „Krippengipfel“ mit dem Bund zusammen das Ziel gesteckt, bis zum Jahr 2013 für 750.000 Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz bereitzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen noch mehr als 230.000 Plätze geschaffen werden.

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