_

Marketingoffensive: Rösler will Dachmarke „German Mittelstand“

Der deutsche Mittelstand soll nach Wunsch von Wirtschaftsminister Rösler zu einem weltweiten Gütezeichen werden. Unter dem Namen „German Mittelstand“ startet eine Initiative, die den Unternehmen im Ausland helfen soll.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Quelle: dpa
Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Quelle: dpa

BerlinWirtschaftsminister Philipp Rösler will die Marke „German Mittelstand“ zu einem weltweiten Gütezeichen für innovative Unternehmen ausbauen. Nach einem Treffen mit gut einem Dutzend mittelständischer Unternehmer sagte Rösler am Dienstag in Berlin: „Wir haben das erklärte Ziel, diesen Mittelstand auf besondere Weise zu unterstützen.“

Anzeige

Die Regierung wolle auch kleineren Unternehmen dabei helfen, sich noch stärker auf europäischen und internationalen Märkten zu etablieren. „Wir wollen eine neue Dachmarke entwickeln für den Mittelstand, gerade im Ausland“, kündigte der Minister an. Dafür sei eine Initiative unter dem dem Namen „German Mittelstand“ gestartet worden, die weltweit weiterentwickelt werden solle.

Exportförderung Rösler entdeckt den "Dschörmen Middelständ“

Jetzt wissen wir endlich, was dem deutschen Mittelstand fehlt, um sich im Ausland durchzusetzen: Eine schöne Dachmarke. Wie gut dass es den Wirtschaftsminister gibt, der die wahren Probleme im Blick hat. Ein Kommentar

Exportförderung: Rösler entdeckt den "Dschörmen Middelständ“

„Wir haben hervorragende Programme, wie das Zentrale Programm Innovation Mittelstand (ZIM)“, ergänzte Rösler. Der Wunsch der betroffenen Wirtschaft sei eine Anschlusslösung, wobei das Programm auch für größere mittelständische Firmen mit bis zu 500 Beschäftigten geöffnet werden könnte. Rösler nannte den deutschen Mittelstand den wichtigsten Innovations- und Technologiemotor im Lande. Über 30.000 forschende und 110.000 innovative mittelständische Unternehmen brächten regelmäßig neue Produkte und Verfahren auf die Märkte.

Weltweiter Überblick Die großen Familienunternehmen

  • Weltweiter Überblick: Die großen Familienunternehmen
  • Weltweiter Überblick: Die großen Familienunternehmen
  • Weltweiter Überblick: Die großen Familienunternehmen
  • Weltweiter Überblick: Die großen Familienunternehmen

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben erneuerte das Angebot seiner Organisation, gegebenenfalls eine wünschenswerte Steuerreform zum Teil auch mit der Streichung von Subventionen durch die Wirtschaft selbst mitzufinanzieren. Innovationskraft erfordere Eigenkapitalstärke. Da mittelständische Firmen nur schwer an den Kapitalmarkt gehen könnten, benötigten sie ein Steuersystem, das in stärkerem Maße die Eigenkapitalbildung fördert, etwa die Einbehaltung von Gewinnen im Unternehmen.

  • Die aktuellen Top-Themen
Studie: Bei Übernahmeschlachten gewinnt der Verlierer

Bei Übernahmeschlachten gewinnt der Verlierer

Wenn zwei Unternehmen um ein anderes streiten, bedeutet das oft nicht Gutes für den Gewinner. Denn bei Übernahmen können die Sieger die Erwartungen oft nicht erfüllen. Profiteur ist - der Verlierer.

IWF-Chefin wird deutlich: Lagarde zeigt wenig Mitleid für die Griechen

Lagarde zeigt wenig Mitleid für die Griechen

Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds, hält den Druck auf Griechenland für angemessen. Ihr Ratschlag an die Griechen: „Sie sollten sich alle zusammen selber helfen, indem sie ihre Steuern zahlen.“

Afghanistan: Acht Zivilisten bei Nato-Angriff getötet

Acht Zivilisten bei Nato-Angriff getötet

Ein Nato-Angriff hat in Afghanistan offenbar eine ganze Familie ausgelöscht. Sechs Kinder und deren Eltern sind laut der Provinzregierung ums Leben gekommen. Am Vortrag gab es bereits tödliche Gefechte mit der Taliban.