Mecklenburg-Vorpommern
SPD siegt klar, FDP scheitert

Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Weniger gut lief es für die FDP, die klar an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Die NPD muss noch zittern. Freuen können sich auch die Grünen.
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SchwerinSPD und Grüne sind die klaren Gewinner der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die deutlich erstarkten Sozialdemokraten von Ministerpräsident Erwin Sellering können die CDU, die so schwach wie nie im Land abschneidet, als Partner behalten oder mit der drittplatzierten Linken koalieren. Für die Grünen ist es nach den Prognosen eine Doppelpremiere: Sie ziehen erstmals in den Landtag ein und sind damit in allen Parlamenten von
Bund und Ländern vertreten.

Die krisengeschüttelte FDP fliegt nach mehreren Wahlniederlagen auch im Nordosten aus dem Parlament. Die rechtsextreme NPD lag am Sonntagabend zunächst an der Fünf-Prozent-Hürde beziehungsweise leicht darüber, ihr Verbleib im Landtag war aber noch nicht sicher. Bei einem Scheitern der Partei war sogar eine rot-grüne Mehrheit im Bereich des Möglichen.

Nach den aktuellen Hochrechnungen errangen die Sozialdemokraten in dem nordöstlichen Bundesland laut ARD 36,8 Prozent der Stimmen (ZDF: 36,2 Prozent). Sie konnten damit ihr Ergebnis von 2006 (30,2 Prozent) nochmals verbessern. Zweitstärkste Kraft wurde erneut die CDU mit 23,8 Prozent (ZDF: 24,3 Prozent). Drittstärkste Kraft wurde die Linkspartei mit 17,2 Prozent (ZDF: 18,0 Prozent). Die Grünen schafften mit 8,4 Prozent (ZDF: 8,5 Prozent) erstmals den Einzug in den Landtag und sind damit zum ersten Mal in allen deutschen Landesparlamenten vertreten.

Der rechtsextremen NPD gelang mit 5,5 Prozent wohl der Wiedereinzug (ZDF: 5,2 Prozent) in den Schweriner Landtag. Die FDP scheitert mit 3,2 Prozent (ZDF: 3,0 Prozent) deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde und ist damit nach fast zehn Prozent vor fünf Jahren nicht mehr im Landtag vertreten.

Den Hochrechnungen zufolge kann die SPD sich damit ihren Koalitionspartner aussuchen. Mehrheiten hätten sowohl die bisher regierende große Koalition als auch ein rot-rotes Bündnis. Wahrscheinlich nicht möglich ist eine rot-grüne Koalition.

Ein vorläufiges Endergebnis wird es aber erst in zwei Wochen geben: Weil ein CDU-Direktkandidat überraschend gestorben ist, wurde die Wahl im Westen Rügens um diesen Zeitraum verschoben.

Damit wird die SPD im Schweriner Schloss als Sitz des Landtags künftig 28 bis 29 Abgeordnete haben (bisher 22, nach Fraktionsaustritt eines Abgeordneten). Die CDU kommt nach der ARD-Hochrechnung auf 19 Sitze (22). Die Linke kann 13 Vertreter ins Parlament schicken (13). Die Grünen ziehen mit sieben Abgeordneten ein. Die rechtsextreme NPD könnte sieben Sitze bekommen (6).

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  • Alles was MVP erreicht hat, ist von der Arbeit anderer zu leben.

    - Arm
    - stark verschuldet und von Subventionen abhängig
    - ein Schrecken für jede ansiedlungsbereite Firma,
    - die geschaffenen Arbeitsplätze sind reine ABM, also geschaffen als STRUKTUR-Maßnahme.

    MVP hat im Bundesvergleich einen 10. Platz erreicht. Klar ist eine gewaltige Leistung für ein Land was von Sozies regiert wird.

    Dass es selbst in der Ex-DDR besser geht, zeigt Sachsen.

    Danke für das Angebot in MVP zu studieren. Aber Singapore hat doch das ansprechendere Niveau. Alleine schon weil die Bürger von Singapore ohne Subvertionen auskommen.



  • parteidervernunft.de

  • Entschuldigung, was für einen unqualifizierten Nonsens muss man hier eigentlich im Kommentarfeld des Hb lesen? Sind wir hier bei der BILD und ihrem polemischen Stammtisch-Niveau?

    Die große Koalition hat sehr gute Arbeit geleistet.
    25.000 neue Arbeitsplätze, keine neue Aufnahme von Schulden seit mehreren Jahren, die Kreisgebietsreform, die zu effektiven Einsparungen führen wird - das sind die konkreten Leistungen, die auch niemand von Ihnen abwerten kann.

    Ein Austritt aus der Euro-Zone (Wie findet man übrigens von einer Landtagswahl zu einem solch globalen Thema?) würde übrigens zu einem enorm hohen Wechselkurs im Verhältnis zum US-Dollar führen und die deutsche Exportwirtschaft unterminieren.

    An den ersten Kommentator, Pendler: Wenn ich ihre Orthographie sehe und mir die Substanz ihres Beitrags so betrachte, denke ich, würden Ihnen ein langfristiger Aufenthalt im Bildungssystem Mecklenburg-Vorpommerns, welches führende Plätze in der Pisa-Studie einnimmt, gut tun.

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