Medienbericht
Alkohol-Branche drohen Werbeverbote

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will die Alkohol-Werbung schärfer unter die Lupe nehmen. Die Regierung werde darauf dringen, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, nicht gezielt Kinder und Jugendliche anzusprechen oder zu bewerben, besser eingehalten werde, sagte sie.

HB FRANKFURT. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, droht der Alkoholindustrie schärfere Werbebeschränkungen an, wenn diese ihre freiwillige Selbstverpflichtung zum Jugendschutz ungenügend erfüllt. Dies soll im kommenden Jahr „sehr kritisch“ geprüft werden, wie Bätzing der „Frankfurter Rundschau“ sagte. Dabei nannte sie vor allem die Auflage, „nicht gezielt Kinder oder Jugendliche anzusprechen oder zu bewerben“. Die Regierung werde „darauf dringen, dass diese Regelung besser eingehalten wird“.

Wenn sich herausstelle, dass „Grenzen überschritten werden und etwa Leistungssportler immer wieder in Werbespots für Alkohol auftauchen, kommt auch das Thema Verbote auf den Tisch“, drohte Bätzing. Als „nicht akzeptabel“ bezeichnete sie PR-Kampagnen wie „Bitburger sponsert Bolzplätze“. Auch Werbepartner wie der Deutsche Fußball-Bund, Oliver Bierhoff oder Oliver Kahn müssten sich „ihrer Vorbildfunktion gerade gegenüber Kindern besinnen“.

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