Medienbericht
Arbeitgeberpräsident kritisiert SPD-Steuerpläne

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor den Folgen der SPD-Steuerpläne. Bei den Delegierten des SPD-Bundesparteitages werden die Anhebung des Spitzensteuersatzes und andere Neuerungen erwogen.
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BerlinArbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Steuererhöhungspläne der SPD scharf kritisiert. „Steuererhöhungen, wie die SPD sie plant, sind der total falsche Weg“, sagte Hundt der „Rheinischen Post“. „Die Politik darf nichts tun, was in der europäischen Schuldenkrise die Wirtschaft noch zusätzlich belastet“, warnte der Arbeitgeberpräsident.

Den Delegierten des SPD-Bundesparteitags in Berlin liegt am Dienstag ein Leitantrag vor, wonach der Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer von 42 auf 49 Prozent angehoben werden soll. Zudem sollen die Vermögensteuer wieder eingeführt und die Abgeltungssteuer erhöht werden. Die Parteilinke will einen Steuersatz für Gutverdiener von über 50 Prozent. Ob sie sich damit durchsetzen kann, ist unklar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Jepp , aber sie haben immer noch ein sehr hohes Sozialniveau und auch höhere Steuern für Spitzenverdiener.

  • Skandinavien hat seine Sozialromatik zurückgefahren als sie alles zu erwürgen drohte. Werden die Deutschen dazu fähig sein?? NEIN Neid verstellt ihnen den Blick dafür.

  • Alternativ wäre da eine Mehrwertsteuererhöhung.Dann haben ALLE was davon und-es wäre zumindest fair!
    Da ich mal annehme,daß sich einige Verbände usw gegen dieses Besteuerungsvorhaben der SPD wehren und auch Stimmen damit gefährdet sind,die möglicherweise sogar mit Parteispendengeldern zusammenhängen,könnte es schon sein,daß sich die SPD darauf einläßt.
    Und eine Mehrwertsteuererhöhung vorzieht.
    Wenn aber noch eine Mineralölsteuererhöhung dazukommt..was dann.
    Und,genau das befürchte ich auch.
    Oder hat Einer der hier anwesenden Leser eine wahrscheinlichere Idee?
    MfG

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