Medienbericht
Die FDP kämpt gegen Umfragetief

Die FDP sitzt in einem Umfragetief. Am kommenden Wochenende ist Bundesparteitag. FDP-Chef Philipp Rösler hat sich viel vorgenommen, denn er will die Partei inhaltlich aufbauen.
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Berlin FDP-Chef Philipp Rösler will seine im Umfragetief verharrende Partei inhaltlich klarer positionieren. „Ein paar Dinge mussten sorgfältig vorbereitet, entschieden und vollzogen werden“, sagte er kurz vor dem FDP-Bundesparteitag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und verwies auf die jüngsten Beschlüsse der Koalition zu Steuersenkungen, Pflegereform und Zuwanderung.

„Nun aber haben wir den Rücken frei, die FDP inhaltlich aufzubauen - in den letzten Wochen dieses Jahres und schließlich auf unserem Dreikönigstreffen im Januar“. Dabei gehe es um „die markante Positionierung der FDP als unverzichtbare Kraft“.

Die FDP trifft sich an diesem Samstag in Frankfurt/Main zu einem zweitägigen Bundesparteitag. „Wir wollen ein neues Kapitel in der Geschichte der FDP schreiben“, sagte Rösler weiter. „Es geht nicht nur um das neue Grundsatzprogramm, sondern auch um die Rolle der FDP im Parteienspektrum. Was bieten wir den Bürgern an - und eben ganz allein nur wir?“

Bei der aktuellen Forsa-Umfrage legten CDU und CSU einen Punkt zu im Vergleich zur Vorwoche und kletterten zum ersten Mal seit Ende August wieder auf 33 Prozent. Der Koalitionspartner FDP schwächelt dagegen weiter - zum vierten Mal in Folge bei nur drei Prozent. Die Forsa-Umfrage fand noch vor den Beschlüssen des Koalitionsgipfels zu Steuern, Pflege und Kinderbetreuung am Wochenende statt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wann verschwindet diese Partei endlich von der politischen Bildfläche, wissen diese Dummschwätzer eigentlich wie man man von einem Mindestlohn von 7.50 € leben soll ohne dass man wieder den Steuerzahler, sprich das Sozialamt, zur Kasse bittet.

  • Die Partei der Besserverdienenden und Lobbypartei für Unternehmen/Hotels vertritt nicht das breite Volk.
    Sie ist eine Randpartei und jetzt mit einem Außenminister Westerwelle, der mit dem Posten überfordert ist.
    Die Partei nun mit jungen "Babygesichtern" zu erneuern
    ist eine Fehlentscheidung. Letztlich muss man sich immer wieder fragen: Was macht die FDP für das Volk? Ich sehe nichts wie nur eine endlose Geschichte über angebliche Steuererleichterungen. Brauchen wir diese Partei noch? Nein !

  • Auf mich hört ja keiner, aber wenn ich das mal gerade auf der Basis der Denke, die die FDP seit den 80ern so gerne propagiert, (wohlgemerkt!) strategisch durchdenke, komme ich zu folgendem Schluß: der Haircut muss her!

    Konkret: Dieser planlose Rechthaber gewinnt "seine" Mitgliederbefragung, putscht die gesamte Führungsriege weg und ernennt sich selbst zum GröLaZ (größter Liberaler aller Zeiten).

    Der Haircut sieht wie folgt aus: Die bisherige FDP Führung sollte man als "Schulden" betrachten, sie sind das, was die Partei bislang anstandshalber der Demokratie "schuldete".

    Damit ist Schluss, der Haircut liegt bei 80% nur Dirk Niebel darf bleiben, der Rest tritt aus und einer anderen Partei der Wahl bei oder geht in Rente. Kurz noch mal die Gesichter Revue passieren lassen ... nochmal ... genau, keiner wird das Verschwinden von Rösler und Co überhaupt bemerken, oder?

    Die FDP erklärt sofort ein euroNeurotisches Programm und bekommt bei Neuwahlen sogar 18%, wieder auf Kosten der CDU, die dann allerdings bei 15% liegt. Das nennt sich Nullsummenspiel.

    Wie gesagt, auf mich hört ja keiner, aber wenn ich jetzt ein selbstverliebter Stinker mit einem Mitgliederbegehren im Rüken wäre, würde ich die Nummer haargenau so durchziehen.

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