Deutschland

_

Medienbericht: Rösler blockiert Elternzeit-Pläne der Kabinettskolleginnen

In der Bundesregierung scheint es wieder zu rumoren. Dieses Mal geht es um die Elternzeit-Pläne von Ursula von der Leyen und Kristina Schröder. Laut „Focus“-Bericht blockiert Philipp Rösler die Pläne der Kolleginnen.

Das Wirtschaftsministerium dementiert eine Blockadehaltung bei der Elternzeit. Quelle: dapd
Das Wirtschaftsministerium dementiert eine Blockadehaltung bei der Elternzeit. Quelle: dapd

MünchenBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) blockiert nach einem „Focus“-Bericht Elternzeit- und Teilzeit-Pläne seiner CDU-Kabinettskolleginnen Ursula von der Leyen (Arbeit) und Kristina Schröder (Familie). Wie das Magazin berichtet, wollen die Ministerinnen konkrete Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Demografiestrategie der schwarz-gelben Bundesregierung aufnehmen. Das Projekt solle im Frühjahr vorgestellt werden. Das Wirtschaftsressort wies den Bericht als falsch zurück.

Anzeige
Bundesregierung

Von der Leyen und Schröder wollen die Elternzeit flexibilisieren, eine Großelternzeit einführen und einen Rechtsanspruch verankern, von Teilzeit auf Vollzeit zu wechseln. Das lehnt Rösler laut „Focus“ ab. „Wir bleiben bei unserer Position“, habe der Minister und Vizekanzler per Hand auf einen internen Vermerk seines Hauses geschrieben. Um den Streit zu schlichten, habe Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) die Minister für Mitte Januar ins Kanzleramt bestellt, schreibt das Magazin.

Das Rösler-Ressort entgegnete am Sonntag in einer Stellungnahme: „Es gibt keine Blockade. Allerdings wird nicht alles machbar sein, was vielleicht wünschenswert ist. Die Bundesregierung hat sich auf ehrgeizige Ziele bei der Haushaltskonsolidierung verständigt. Zudem wird das wirtschaftliche Umfeld schwieriger. Jetzt gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Das muss unser Maßstab sein.“

 

  • 25.12.2012, 10:16 UhrSayTheTruth

    Klasse ... ! Wenigstens ein "getroffener Hund bellt ... "

    An Ihrer Rechtschreibung müssen Sie noch arbeiten ...

  • 24.12.2012, 14:52 UhrFrischerFranzoseFuerFriedenUFrei

    Ja, ja Herr Bundesdelegierter der fdp für die Zukunft. In der Gegenwart können Sie nichts ausrichten. Nich ihr Ressort, nein, nicht wegen Ihrer Betroffenheit, sondern schlichtweg die Fortsetzung des BW-Modells der fdp. Für Eingefleischte: Wie das ausging, wissen wir heute noch nicht umfänglich, aber wir kommen der Angelegenheit sehr viel näher. Ein Esel, wer denen noch Stimmung macht, um über die Hürde zu sprüngen hülfe.

    Die Grätsche können nur diejenigen, die jahrelang geübt sind. Davon, lieber Herr Rösler, sind Sie offenkundig Lichtjahre entfernt. Alles kommt zu seiner ZEIT, auch dann, wenn sie abgelaufen.

  • 24.12.2012, 11:03 UhrDPA

    @ Say the Truth

    Sie fordern Niveau und Inhalte.
    Ihre Dauerbeiträge in den einzelnen HB-Foren lassen allerdings den Schluß zu, dass Sie damit überfordert sind. Über die Feiertafe haben Sie Gelegenheit im Netz eine Zeitung oder Zeitschrift zu suchen die Ihren Pöbelattacken gerecht wird.
    Es stellt sich bei Ihnen ohnehin die Frage, warum Sie zu Allem und Jedem Ihre unterirdischen Kommentarmüll absabbern, wenn foch die Berichterstattungen "gelenkt" sind. Ist doch dann alles zwecklos. Hier im Netz würde vermutlich keiner Ihre abstrusen Beiträge vermissen. Nein, stimmt nicht ganz. Magritt117888 würde Sie vermissen. So ein gemeinsamer Anstaltsaufenthalt verbindet eben.

  • Die aktuellen Top-Themen
2015: Wohngeld für Geringverdiener soll steigen

Wohngeld für Geringverdiener soll steigen

2009 wurde das Wohngeld zuletzt erhöht. Im kommenden Jahr soll es wieder so weit sein. Verantwortlich dafür: der geplante gesetzliche Mindestlohn. Dieser wird wohl für eine Zunahme der Wohngeldberechtigten sorgen.

Mit großer Mehrheit gewählt: Erdogan tritt bei Präsidentenwahl an

Erdogan tritt bei Präsidentenwahl an

Trotz Protesten und Korruptionsskandal hat die Regierungspartei AKP sich für Ministerpräsident Erdogan als Kandidat bei der direkten Präsidentenwahl ausgesprochen. Erdogan selbst gibt sich bisher noch unentschlossen.

Was kostet uns die Ukraine?: Die Rechnung, bitte!

Die Rechnung, bitte!

Die Ukraine steht mit dem Rücken zur Wand – nicht nur politisch, auch finanziell. Die EU und der IWF haben schnelle Hilfen zugesagt. Doch die Erfahrung zeigt: Das kann teuer werden.