Medienbericht
Schuldenstand womöglich unter 80 Prozent

Das Finanzministerium hat laut Medienbericht berechnet, dass Deutschlands Schuldenstand unter 80 Prozent gesunken sein könnte. Staatliche Maßnahmen für toxische Wertpapiere hätten weniger Schulden gemacht als erwartet.
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BerlinDer Schuldenstand Deutschlands könnte nach Berechnungen des Finanzministeriums Ende 2011 unter 80 Prozent gesunken sein. Die staatlichen Auffangbecken für toxische Wertpapiere hätten im vergangenen Jahr weniger Schulden gemacht als bislang erwartet, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf ein Schreiben von Finanz-Staatsekretär Steffen Kampeter. Die im EU-Stabilitätspakt festgelegte Grenze liegt bei 60 Prozent.

Die Abwicklungsanstalten verwalten Wertpapiere der Hypo Real Estate und Westdeutschen Landesbank, die in der Finanzkrise zum Mühlstein für die Institute wurden. „Die Abwicklungsanstalten könnten im Jahr 2011 ihre Schulden um 1,3 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts reduziert haben“, zitierte die Zeitung aus dem Schreiben. Damit würde sich die Schuldenstandsquote auf 79 Prozent verringern. Dies sei nur eine Schätzung, Genaueres stehe erst zum Ende des ersten Quartals fest.

Die Berechnung geht demnach von einem Wachstum von drei Prozent aus, einer Inflation von etwa 2,5 Prozent und einer Neuverschuldung von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das Statistische Bundesamt hatte am Mittwoch ähnliche vorläufige Werte genannt und war damit auf eine Schuldenstandsquote von 81,7 Prozent für 2011 gekommen. Darin sind aber noch nicht die Änderungen in den Abwicklungsanstalten enthalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: Schuldenstand womöglich unter 80 Prozent"

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  • Ja, das ist schönste Gesundbeterei und Medienmanipulation (nicht "Medienbericht"). Defact ist als Momentaufnahme Spanien bei weitem gesünder als D - und dort werden Massnahmen ergriffen, um Politiker- und Beamtenselbstbedienung zu reduzieren, wovon wir hier nichts sehen. Ja, die Kosten für die Immobilienkrisenbereinigung waren und sind geringer als angenommen (nichts anderes sagt diese Desinformation eigentlich aus) aber die Haftung bzgl. der Staatsschuldenkrise sowie die grundsätzlichen Probleme sind sogar höher als angesagt..

  • Wenn die Garantien gezogen werden, und wer zweifelt daran, sind wir RatzFatz über 110%. Da soll doch nur dem nächsten Geschenkpaket das Wort geredet werden, nach dem Motto, wir können es uns doch leisten

  • Es könnte sein....evtl, vielleicht, man geht davon aus....."aber man weiß es nicht".

    Leute, es fängt der Wahlkampf an!!!

    Lasst euch nicht verarschen!!!!

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