Medienbericht
Staatsdefizit fällt kleiner aus als erwartet

Die Staatsverschuldung wird nach einem „Spiegel“-Bericht in diesem Jahr geringer als zunächst gedacht ausfallen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen verzeichnen voraussichtlich ein Haushaltsdefizit von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf Berechnungen des Bundesfinanzministeriums.

HB BERLIN. Die Staatsverschuldung wird einem Magazinbericht zufolge geringer ausfallen als noch im Frühsommer berechnet. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen verzeichneten in diesem Jahr ein Haushaltsdefizit von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, berichtete der „Spiegel“ am Samstag vorab unter Berufung auf Berechnungen des Finanzministeriums. Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen könnten das Jahr voraussichtlich mit Überschüssen abschließen. Allein der Bund verzeichne ein geringes Minus in seiner Kasse. Ein Ministeriumssprecher wollte die Angaben nicht bestätigen und sprach von Spekulationen.

Es gebe bisher keine aktualisierte Prognose der Bundesregierung, sagte der Sprecher in Berlin. Diese werde wie üblich im Herbst vorgelegt. Wie sie konkret ausfalle, hänge von der weiteren Entwicklung der Steuereinnahmen ab. Bisher hätten sich diese aber erfreulich entwickelt. Daher könne davon ausgegangen werden, dass sich das Staatsdefizit im Vergleich zur Frühjahrsprognose „leicht verbessert“ habe. Im Sommer hatte Finanzminister Peer Steinbrück noch ein Defizit von 0,5 Prozent prognostiziert. Vor wenigen Tagen hatte der Minister gesagt, er rechne schon im kommenden Jahr mit einem Überschuss im Staatshaushalt.

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