Medienbericht: Studie kritisiert Familienpolitik als wirkungslos

Medienbericht
Studie kritisiert Familienpolitik als wirkungslos

Das Kindergeld sei „wenig effektiv“, das Ehegattensplitting „ziemlich unwirksam“ - zu diesen vernichtenden Urteilen kommt eine Studie der Bundesregierung. Manche Förderinstrumente für Familien seien gar kontraproduktiv.
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HamburgEin von der Bundesregierung eingesetzter Gutachterkreis hat der deutschen Familienpolitik einem Bericht zufolge ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Die Familienpolitik und viele ihrer milliardenschweren Förderinstrumente seien weitgehend wirkungslos und teilweise sogar kontraproduktiv, zitierte das Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“ am Sonntag aus einem internen Zwischenbericht der Experten.

Das Kindergeld erweise sich demnach als „wenig effektiv“, zitierte das Magazin aus dem Gutachten. Das Ehegattensplitting sei „ziemlich unwirksam“, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung sogar "besonders unwirksam". Zwar gebe es auch positive Effekte der Förderinstrumente, resümierten die Experten laut „Spiegel“. Doch diese ließen sich auch "mit geringeren unerwünschten Nebenwirkungen erreichen".

Der Zwischenbericht ist laut "Spiegel" das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Finanz- und des Familienministeriums. Das ursprüngliche Ziel habe gelautet, noch in dieser Legislaturperiode eine "Gesamtevaluation aller ehe- und familienpolitischen Leistungen" vorzulegen.

Inzwischen jedoch gelte eine Veröffentlichung des Berichts noch vor der Bundestagswahl als unsicher, berichtete der "Spiegel". Bei ihrer Untersuchung hätten die Gutachter erstmals versucht, auch die langfristigen Folgen der Förderinstrumente und die Wechselwirkungen mit dem Steuer- und Sozialsystem zu berücksichtigen.

Interaktive Infografik

Anteil der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung

Stichtag: 1. März 2011

Die tatsächlichen Kosten etwa einer Kindergelderhöhung lägen demnach "in etwa beim Doppelten der nominalen direkten Kosten". Weil die Mütter weniger arbeiten, entgingen dem Staat Steuereinnahmen sowie Einnahmen der Sozialversicherung.

Am besten schnitten laut Expertise Investitionen in Betreuungsplätze ab: Danach flössen von den staatlichen Ausgaben im Krippen- und Kindergartenbereich bis zu 48 Prozent an den Staat zurück.

Kommentare zu " Medienbericht: Studie kritisiert Familienpolitik als wirkungslos"

Alle Kommentare
  • Ihr könnt doch mit den Amerikanern zusammen weiter rumbomben im Nahen Osten dann habt Ihr genügent zuzugsfähiges Human-Kapital, das Ihr in euren Fabriken zu Hungerlöhnen rekrutieren könnt.

    Aber nicht die 500000 Luxus-Israelis vergessen, dennen im Kriegs-Fall schon eine Fluchtwohnung in Deutschland zugewiesen wurde.

    Das war Ziel vor 1945 und ist nun Ziel der Berliner Republik innerhalb des EU-Systems ; siehe Spanien; GR; PT; Regiert wird in Berlin aus der 2. Reihe.

    Wer das als Autochtoner begriffen hat wohin sich D entwickeln wird und schon entwickelt hat auch mittels willfähriger;ausblendenden Medien und deren Lakaien.

    Der ergreift einfach nur noch die Flucht und gründet woanders eine Familie .

    Das nennt man Republikflucht.

    Sollten die ESM-Zahlereien beginnen, dann beginnt auch in D eine Dämmerungsstimmung und viele werden sich still und heimlich auf und davon machen; die Elite macht das schon.

    Dann gibts eben weniger Deutsche Kinder.

    so einfach ist das

    Deutschland hat für Deutsche junge Männer--keine Lebensperspektive mehr.

    oder

    Man definiert selbst sich als Zahl-Sklave oder Bums-Knecht

  • @Realistin

    Sie haben es als einzige hier im Blog sehr gut herausgearbeitet.
    Auch die Funktion des Mannes muß betrachtet werden in einer Frauen-und Betroffenheits-Republik Republik BRD.
    Der Mann ist eigentlich nur noch ein Samenspender; hat er zu 80 % die falsche Partnerin erwischt; gehts direkt unter die Brücke. Frauen werden mit allen Mitteln von der Gesellschaft aufgefangen; eben die besseren Menschen:Männer die das mitbekommen wie es Ihren Vätern ergangen ist bleiben Single mit vielen Kondomen in allen Taschen.

    Würde man die Kinder direkt über die Gesellschaft finanzieren und auch die Reichen daran beteiligen, die Männer von den Pflichten freisprechen , dann gäbe es autochtone Kinder in Hülle und Fülle:

    So aber durch diese restriktive, selektierende Frauenpolitik einer Frau die selber keine Kinder will (Merkel) sind eben viele Männer einfach nur verschreckt.

    Frau verschreckt Mann = keine KInder; oder eben viele Pärchen machen sich das schöne leben bis ins Altersheim; eben die 3 Fache Rente beziehen, oder sich eine Riesen-Immobilie schaffen.

    Resultat --Kindermangel, man muß Präkariat aus dem Ausland importieren, denn wer geht schon freiwillig nach Deutschland; das Land mit dem Rundgebogenen Schild über dem Eingang das mal in Polen gestohlen wurde --Sie wissen schon.

    Nö--Kinder in Deutschland lohnt sich nicht, bringt nix.

    Holt euch doch Präkariat aus 3. Welt-Ländern : Lybien , Syrien Irak bietet sich doch an.

  • @Gaishirte

    Ja da haben Sie recht, die Deutschen Frauen sehen der Claudia Roth fast alle sehr ähnlich.

    Immer mal wenn ich nach Deutschland komme so 1 mal im Jahr fallen mir diese jüngeren und älteren Claudia Roths auf auch deren Ansprüche.

    Ich bin dann froh wenn ich wieder weg bin aus dem Claudia Roth & Angelika Merkel & Letheusser Schnarrenberger Land: (Diese Doppelnamen )

    Hey Oli--hab ich jetzt was falsches gesagt; darf man den die Warheit in D nicht mehr aussprechen gar schreiben.

  • Seit Kachelmann wissen wir: Wenn eine Frau vorgibt vergewaltigt geworden zu sein dann sieht ein gericht das immer genauso. Wozu sollte man also keine Pille danach sofort an angebliche Vergewaltigungsopfer ausgeben ohne nachprüfen zu können ob eine solche wirklich vorlag?

  • Könnte nicht mal jemand eine Studie über das Kosten - Nutzen Verhältnis der Politiker in Auftrag geben?
    Das Ergebnis wäre doch auch mal interessant.

  • @cesaraugusta,
    nach Ihrer Auslegung müssten ja die Schulen mit den höchsten Migrantenanteil auch das höchste Bildungsniveau haben, die erziehen fast alle ihre Kinder zu Hause.

  • Angestellte

    Jeder H4-Empfänger erfährt in Deutschland mehr gesellschaftliche Wertschätzung als eine berufstätige Frau
    ---------------
    Was ja so auch nicht stimmt..dem Rössler rutschte bei
    den meist langjährig beschäftigten 25.000
    Schleckerfrauen sowas wie Anschlußverwertung raus.
    Die verwertbare Masse Mensch..So verächtlich denken
    nicht nur Politiker..Da wird auf seine 60 bis 80zig
    Stundenwoche verwiesen.Und alle anderen in den
    Schmarotzerkübel gesteckt..Würde man vier Stunden
    von dem täglichen Arbeitsaufwand abgeben,hätte auch
    noch wer anderes was davon.
    Das Frauen zwischen Kindererziehung und verfügbarer
    Ehefrau,zwischen Elternteilbetreuung und Arbeit
    aufgerieben werden,steht außer Frage.
    Und wenn jemand wirklich am Ort gebunden ist,dann
    sind es Frauen mit ihren Kindern und den Eltern
    nebendran.Von wegen der Forderung flexibel zu sein.
    Wenn Frauen sich all dem verweigern würden,sähe es
    noch dunkeldusterer aus in diesem unserem Lande.

  • Genau das meine ich. Entweder, man wird als Freu auf ihre Gebärmutter reduziert oder als "billiges weibliches Humankapital" wahrgenommen, sofern man arbeitet. Nur in Deutschland stehen Frauen ständig auf dem Prüfstand und sind öffentlicher Kritik ausgesetzt.
    Man bräuchte doch Frauen nur als ganz normale Menschen ihren selbstgewählten Weg gehen lassen. Es wäre einmal interessant zu sehen, wie der Staatshaushalt dastünde, wenn plötzlich alle Steuern und Sozialabgaben der vielen berufstätigen Frauen wegbrechen würden. Die leisten nämlich eine Menge. Sie werden nur leider ständig von der öffentlichen Meinung dafür geprügelt. Jeder H4-Empfänger erfährt in Deutschland mehr gesellschaftliche Wertschätzung als eine berufstätige Frau, die womöglich auch noch verheiratet ist.

  • @Steuermalocher
    Also wenn Sie & Andre 12 Stunden am Tag arbeiten, um Steuern und Abgaben zu bezahlen, dann tun Sie mir leid. Meiner Erkenntnis nach, besteht der Sinn des Lebens nicht darin, für das Geld anderer arbeiten zu gehen. Es ist nur vor allem in Deutschland Normalität geworden. Was mich verwundert ist, welche gesellschaftlichen Zusammenhänge Sie & Andre so erkennen. Einerseits wollen Sie Geld verdienen und andererseits stören Sie sich an denen, die es Ihnen bezahlen wollen. Was meine Kinder betrifft, kann ich Sie beruhigen. Die fallen aus Ihrer Sicht bereits unter die Leistungsträger. Sollten die aber der Meinung verfallen, ihr Leben wäre dazu da, der Wirtschaft gut zu tun, dann hab ich bei deren Erziehung etwas falsch gemacht. Meines Wissens ist die Wirtschaft nämlich dazu da, den Menschen gut zu tun und nicht umgekehrt.

  • Im Verlaufe des Ersten und des Zweiten Weltkrieges wurden
    die Arbeitsplätze in der deutschen Rüstungsindustrie
    in immer stärkerem Umfang mit Frauen besetzt.
    Ohne deren Tätigkeit wären die Linien des Kaiserheeres
    und der Wehrmacht wesentlich früher zusammengebrochen.

    Heute scheinen gewisse Kreise erneut an der
    Rekrutierung billigen weiblichen Humankapitals interessiert zu sein.

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