Medienberichte
Milliardeneinsparungen bei Bundeswehr

2014 will die Bundesregierung Milliarden im Bundeshaushalt einsparen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ist besonders der Etat des Verteidigungsressorts mit 32 Prozent Kürzungen betroffen.
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BerlinBei den geplanten Milliarden-Kürzungen für den Haushalt 2014 sollen Verteidigungs- und Verkehrsministerium nach einem Medienbericht die größten Posten schultern. Beide Ressorts zusammen sollen knapp 3,3 Milliarden von insgesamt etwa sechs Milliarden Euro beitragen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Das Haus mit dem mit Abstand größten Etat, das Arbeitsministerium, soll demnach nur auf 64 Millionen Euro verzichten müssen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) fehlen etwa sechs Milliarden Euro, um 2014 einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Bei einer gemeinsamen Etatklausur aller Ministerien am 31. Januar soll ausgearbeitet werden, wer wieviel beitragen muss.

Reichen die freiwilligen Sparbeiträge nicht aus, soll dabei nach Informationen der Zeitung der sogenannte Afghanistan-Schlüssel zum Zug kommen - eigentlich dazu gedacht, Mehrkosten des Bundeswehreinsatzes gerecht zu verteilen. Er spiegele nicht die absolute Größe der Einzelhaushalte wider, sondern die Summe der jeweils frei verfügbaren Mittel. Dem Bericht zufolge liegt das Verteidigungsressort von Thomas de Maizière (CDU) mit 32 Prozent an der Spitze, gefolgt vom Verkehrsministerium unter Peter Ramsauer (CSU) mit 22 Prozent. Am glimpflichsten komme das Gesundheitsministerium davon (0,5 Prozent).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienberichte: Milliardeneinsparungen bei Bundeswehr"

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  • Was für ein Zynismus. Unsere Jungs in ale Welt schicken, aber nicht dementsprechend gut ausrüsten.
    Unsre Politker, einer wie der andere gehören endlich in den Knast

  • Vielleicht vergleichen wir mal Etat und Fähigkeiten zwischen Bundeswehr und der israelischen Armee.
    Die hat nur das halbe Geld und kassiert die BW wahrscheinlich zum Frühstück. (Da sind die US und BRD Geschenke schon drin)

    Irgend etwas läuft bei uns falsch.
    Aber das tut es ja auch in vielen anderen sehr bürokratisch verwalteten statt zielorientiert gestalteten Bereichen.
    Die Form ist wichtiger als der Inhalt.
    Dieses Land wird vorschriftsmäßig vor die Wand gefahren!

  • Die Lobbyisten der Rüstungsindustrie werden Einsparungen zu verhindern wissen.

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