Medienförderung
Länder wollen die Filmbranche entlasten

Die Bundesländer plädieren für eine steuerliche Entlastung der Filmwirtschaft als Ersatz für die so genannten Medienfonds. Die Umsetzung des Vorschlags freilich liegt in den Händen der Bundesministerien.

HB BERLIN. Es müsse für ausländische Filmschaffende attraktiver werden, ihre Streifen in Deutschland zu produzieren und damit auch Arbeitsplätze in dieser Branche zu sichern, sagte Sachsen-Anhalts Staatsminister Rainer Robra (CDU) am Donnerstag nach einem Treffen der Staatskanzleichefs der Länder in Berlin.

Das von den Ländern favorisierte Modell, das Robra zufolge von Sachsen-Anhalt erarbeitet wurde, begünstigt unmittelbar den Produzenten durch eine steuerliche Zulage. Damit hätten sich die Länder gegen die Wiedereinführung so genannter Medienfonds entschieden.

„Ich erwarte, dass die zuständigen Bundesministerien den Vorschlag aufgreifen und möglichst noch bis Anfang 2007 umsetzen“, sagte Robra. Deutsche Filmproduzenten drohten im internationalen Wettbewerb abgehängt zu werden, weil andere europäische Staaten erheblich bessere steuerliche Voraussetzungen anbieten könnten.

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