Mediziner-Gehälter
Verhandlungen für kommunale Ärzte abgebrochen

Die Tarifverhandlungen für die 70 000 Ärzte an den Kliniken der Städte und Landkreise sind abgebrochen worden. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund beendete die Gespräche mit den Arbeitgebern, nachdem erneut keine Annäherung in der Gehaltsfrage erzielt worden war. Nun sollen die Streiks ausgeweitet werden.

HB DÜSSELDORF. Der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite, Lutz Hammerschlag, sagte am Dienstag, er habe den Eindruck, dass die Arbeitgeber den Flächentarifvertrag beerdigen wollten. Die Arbeitgeberseite hatte zum Beginn der neuen Runde betont, die Verhandlungen nicht abbrechen zu wollen. Noch am Montag war Bewegung in die Gespräche gekommen, als die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot zu Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten vorgelegt hatten.

Hauptstreitpunkt war die Bezahlung für die Ärzte. Am Montag hatten die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot zu den Arbeitszeiten gemacht, aber ihr von der Gewerkschaft als Mogelpackung bezeichnetes Entgeltangebot nicht erhöht. Hammerschlag kündigte an, die Streiks an den Krankenhäusern auszuweiten und nun Einzelabschlüsse mit den Kliniken zu schließen.

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