Medizinische Behandlung
Verletzte ukrainische Soldaten in Deutschland

20 verletzte Soldaten aus der Ukraine werden in deutschen Krankenhäusern behandelt. Eine Bundeswehr-Maschine hat die Männer am Dienstag aus Kiew ausgeflogen. Sie waren bei Kämpfen gegen die Separatisten verletzt worden.
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BerlinDie Bundeswehr hat 20 verwundete Soldaten aus der Ukraine nach Deutschland ausgeflogen. Sie sollen in Bundeswehrkrankenhäusern in Hamburg, Koblenz, Berlin und Ulm behandelt werden.

Die ukrainischen Soldaten waren bei den Kämpfen gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes verletzt worden. Die Bundeswehr-Maschine vom Typ Airbus A310 Medevac landete am Dienstag auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Sie war am Morgen von Köln aus nach Kiew gestartet, um die Soldaten abzuholen.

Nach Angaben des Sanitätsdienstes werden fünf ukrainische Soldaten mit Bauch- und Schussverletzungen im Bundeswehrkrankenhaus Berlin behandelt. Sechs Patienten sollen in Hamburg versorgt werden. Für fünf Soldaten geht es weiter nach Köln und von dort nach Koblenz. Die restlichen vier Patienten werden via Stuttgart ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht.

Die Behandlung geht auf eine Anfrage des ukrainischen Vertreters bei der Nato zurück. Kanzlerin Angela Merkel hatte bei ihrem Besuch in Kiew Ende August angekündigt, dass 20 ukrainische Soldaten in Deutschland medizinisch versorgt werden könnten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wieso wieder nach Deutschland? Warum sorgen nicht die Länder für entsprechende Versorgung der Verletzten, Kranken? Soll Deutschland, so unsere Politiker, Mit Menschen Geld verdienen???

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