Mehr als 600 Mill. Euro Aufschlag
Eurofighter wird deutlich teurer

Die 180 von der Bundesregierung bestellten Jagdflugzeuge vom Typ Eurofighter kommen den Staatshaushalt deutlich teurer zu stehen als ursprünglich veranschlagt. Der Bundeshaushalt 2008 weist deutlich erhöhte Gesamtkosten für das Projekt aus.

HB BERLIN. Die Kosten für die Anschaffung des Jagdflugzeugs Eurofighter steigen um 616 Mill. Euro. Entsprechende Berichte der „Bild“-Zeitung und der „Welt am Sonntag“ bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag in Berlin.

Bei Beschaffung des Waffensystems war 1997 eine Kostenobergrenze von umgerechnet insgesamt 11 Mrd. Euro festgelegt worden. Nach Angaben des Sprechers wurde 1998 aber mit der Industrie eine Preisfortschreibung vertraglich vereinbart, um Kostensteigerungen bei Materialen und Löhnen auszugleichen. Im Haushalt 2008 sei nun eine Erhöhung der geschätzten Gesamtkosten für das Grundsystem um 616 Mill. Euro ausgewiesen worden. Darin schlage sich auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Buche, sagte der Sprecher.

Deutschland hat 180 Eurofighter für die Bundeswehr bestellt. 44 Flugzeuge befinden sich seit 2004 in der Einführung bei der Luftwaffe. Die letzte Tranche soll frühestens 2012 ausgeliefert werden. Zum Eurofighter-Konsortium zählen die EADS in Deutschland und Spanien, die italienische Alenia und die britische BAE Systems.

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