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"Mehr gekostet als gebracht": Sarrazin wettert gegen Einwanderer

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat mit Thesen zur Integration erneut Parteifreunde in Berlin provoziert. Der SPD-Politiker forderte eine strengere Auswahl bei der Zuwanderung von Muslimen und mehr Integrationsdruck auf sie.

Sarrazin war im März beinahe aus der SPD geflogen. Quelle: ap
Sarrazin war im März beinahe aus der SPD geflogen. Quelle: ap

HB BERLIN. „Die unqualifizierte Migration, die wir gegenwärtig haben, und die Migration des ungebildeten, unqualifizierten Familiennachzugs, das kann in dieser Form nicht weitergehen“, sagte der der SPD angehörende frühere Berliner Finanzsenator am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

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„Für die Gesamtheit der muslimischen Einwanderung in Deutschland gilt die statistische Wahrheit: In der Summe haben sie uns sozial und auch finanziell wesentlich mehr gekostet, als sie uns wirtschaftlich gebracht haben“, erläuterte Sarrazin.

Deutschland sei dabei, sich abzuschaffen, sagte Sarrazin und verwies auf die geringe Geburtenrate der Einheimischen und die doppelt so hohe muslimischer Zuwanderer. „Man kann ganz einfach eine Modellrechnung anstellen, wie eine maßvolle weitere Zuwanderung von 100 000 im Jahr plus die Fortsetzung dieses Trends dazu führt, dass die Mehrheit in einzelnen deutschen Städten oder Regionen, möglicherweise irgendwann aber auch in Deutschland insgesamt kippt.“

Integration müsse deshalb eine Bringschuld von Migranten werden. „Wir müssen den Menschen, die bei uns leben, (...) alle Chancen geben, sich zu integrieren, wir müssen diese Chancen aber auch mit einem kräftigen Aufforderungscharakter verbinden“, verlangte Sarrazin.

Sarrazin brachte mit seinen Äußerungen erneut Parteifreunde in Berlin gegen sich auf. Nach Vorabdrucken aus seinem am Montag nächster Woche erscheinenden Buch teilte die Partei-Arbeitsgemeinschaft Migration mit: „Nun haben wir es schwarz auf weiß: Sarrazins Positionen sind diffamierend und gefährlich populistisch.“ Kritik kam auch aus der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration.

  • 04.09.2010, 14:39 UhrAnonymer Benutzer: E

    Sehr gehrte Leute,

    ich finde um ein Kommentar überhaupt abgeben zu können muss man das buch von Sarrazin erstmal gelesen haben.

    ich habe es zur Hälfte schon durch und finde das Er in manchen Dingen leider recht hat.

    Aber er schert alle über einen Kamm und genau dass, finde ich gefährlich. ich finde es rassistisch. Und gefährlich. !!!!! besonders seine Gendiskussion. Das hat dritte Reich Züge.!!!!


    Und Sarrazin ist, somit kein Deut besser als diejenigen, die auf die Straße gehen und sich prügeln und hirnlose Kommentare von sich geben. Unabhängig davon ob sie Deutsche oder ausländische Rassisten sind, dass macht für mich kein Unterschied.

    Deswegen finde ich gehört er niemals nach meiner Meinung in die SPD.

    integration ist ein schwieriges Thema und bleibt eins, und das ist nicht nur bei uns in Deutschland ein Thema.

    Wir sind in Deutschland weit gekommen und jetzt gehen wir wieder von der Diskussionsebene zurück ins 20 Jahrhundert traurig.


    Vielen Dank

  • 30.08.2010, 22:14 UhrAnonymer Benutzer: ganzseinermeinung

    @yahel
    bezügl.österr.migrant
    und da sieht man es doch...was hat uns das gebracht? Nur Ärger!

  • 27.08.2010, 14:27 UhrAnonymer Benutzer: Bill

    ich schließe mich den Vorrednern an. Deutschland ist das Land unserer Väter und Vorväter. Es darf nicht sein, dass wir eine Kultur der Migranten, die dem Mittelalter gleichzusetzen ist, übernehmen. irgendwann haben dann die Taliban hier das Sagen. Armes Deutschland Wer sich absolut nicht eingliedern will, der soll doch in seine Heimat zurückkehren. Ehrenmord usw., wo sind wir hier eigentlich??
    Gegen weltoffene, moderne Menschen hat keiner etwas, aber Hinterweltler sollen wegbleiben.

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