Mehr Jobs für Senioren
Beschäftigung Älterer erklimmt neues Hoch

Die Erwerbstätigkeit der 60- bis 64-Jährigen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Damit verlieren die Kritiker der Rente mit 67 ein wichtiges Argument.
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BerlinÄltere Menschen haben zunehmend bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das zeigen neue Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die dem Handelsblatt (Mittwochausgabe) vorliegen. Der Anteil der Anteil der Arbeitnehmer mit einer sozialversicherungspflichtigen Stelle hat sich danach in der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen in knapp fünf Jahren um mehr als zehn Prozentpunkte erhöht. Seit Anfang 2007 kletterte ihre Beschäftigungsquote von 18,2 Prozent auf einen neuen Höchststand von 28,3 Prozent. Die Statistik wird vierteljährlich aktualisiert und reicht nun bis September 2011. Allein im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2010 legte die Quote damit um 3,4 Prozentpunkte zu.

Auch die absolute Zahl der Beschäftigten steigt in dieser Altersgruppe inzwischen kräftig an. Sie kletterte laut BA bis September 2011 auf 1,32 Millionen. Das waren 13,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 70 Prozent mehr als Anfang 2007.

Die Beschäftigungsquote gilt als Schlüsselgröße für die Diskussion über die Rente mit 67. Die SPD hatte zu Jahresbeginn die Forderung erhoben, die Erhöhung des Rentenalters auf Eis zu legen, solange nicht mindestens jeder Zweite über 60 eine sozialversicherungspflichtige Stelle hat. Diese Hürde gilt allerdings als schwer überwindbar. Nach einer Analyse der Arbeitgeber-Bundesvereinigung BDA sind unter den insgesamt 4,67 Millionen 60- bis 64-Jährigen Einwohnern in Deutschland allein rund 500.000 Beamte und Selbstständige, die gar keine sozialversicherungspflichtige Stelle anstreben.

Dietrich Creutzburg
Dietrich Creutzburg
Handelsblatt / Korrespondent

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  • Das ist eine schöne Oster-Mär, genauso wie die Mär von der sinkenden Zahl der Arbeitslosen in Deutschland. Wer hinter die Kulissen der Bundesagentur für Arbeit schaut, erkennt die Wahrheit. Ich bin seit 1 Jahr arbeitssuchend (da Freiberufler) und 63. Alle meine Bewerbungen in der letzten Zeit haben nur Absagen eingehandelt, obwohl ich auch berufliche Fortbildungen durchgeführt habe und weiterhin bereit bin, noch dazu zu lernen. Bin Dozent für Erwachsenenbildung + ProfilPASS Berater, aber erhalte vermutlich deswegen keinen neuen Job, weil ich für die meisten zu alt bin, gibt aber keiner zu, wegen Diskriminierung. Und so geht es vielen anderen Personen in diesem Alterssegment genauso. Also, eine schöne Mär, besonders für die Statistik ! Weiter so, liebe Politiker, denn Sie haben ihre Altersvorsorge schon "eingescheffelt"!

  • Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt also in dieser Altersgruppe bei 28,3%. Was macht der Rest? Sind das alles Beamte und Selbstständige? Habe selten so eine Propaganda für die Rente mit 67 gelesen.

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