Mehr Schutz für Nichtraucher
Tabakrahmenkonvention der WHO verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Tabakrahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet.

HB/dpa BERLIN. Sie sieht eine Vielzahl von Maßnahmen vor, mit der tabakbedingte Gesundheitsschäden eingedämmt werden sollen. So soll unter anderem ein verbesserter Jugendschutz und ein verstärkter Schutz von Nichtrauchern gewährleistet werden.

Damit habe die Bundesregierung die Senkung des Tabakkonsums als „vordringliches Gesundheitsziel“ bekräftigt, sagte die Drogenbeauftragte Marion Caspers-Merk. Die Konvention sei ein „Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Reduzierung des Tabakkonsums“. Deutschland habe bereits fast alle Bestimmungen umgesetzt.

Die Konvention ist das erste weltweite Gesundheitsübereinkommen der Vereinten Nationen. In den vergangenen 50 Jahren sind weltweit mehr als 60 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben, in Deutschland sterben jährlich mehr als 110 000 Menschen an tabakbedingten Krankheiten.

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