Mehr Truppen rund um Basra
Engländer ersetzen womöglich Spanier in Irak

Die britische Regierung hat mit den Koalitionspartnern im Irak Gespräche über einen Ersatz der 1 300 spanischen Soldaten geführt, die aus der Konfliktzone abgezogen werden sollen. Eine Sprecherin von Premierminister Tony Blair unterstrich am Freitag in London, Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

HB LONDON. Auch eine Verstärkung des britischen Truppenkontingents von 8 700 Mann sei noch nicht beschlossen worden. Die liberale Tageszeitung „The Independent“ (Freitagsausgabe) hatte berichtet, London wolle bei einer fortgesetzten Gewalteskalation bis zu 1 700 zusätzliche Soldaten in den Irak entsenden. Premierminister Tony Blair hatte noch am Vortag eine Erhöhung des gegenwärtigen Truppenkontingents ausgeschlossen.

Laut „Independent“ würden zusätzliche britische Truppen in der Umgebung der südirakischen Hafenstadt Basra stationiert. In Basra und dem Vorort Zubair waren am Mittwoch bei Autobombenanschlägen 68 Menschen, darunter 18 Kinder, ums Leben gekommen. Der Zeitung zufolge sind die Verhandlungen mit den USA über eine mögliche Truppenverstärkung „weit fortgeschritten.“ Die Sprecherin Blairs schloss nicht aus, dass britische Soldaten künftig auch Aufgaben in „gefährlicheren“ Regionen nördlich von Basra übernehmen könnten. Auch das werde geprüft.

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