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Mehrwertsteuer: Nichts als Ärger an der Rezeption

Nach Weihnachten weiß man wieder, dass Vorfreude oft das Schönste an einem Geschenk ist. Fröhlich blickten die Hoteliers dem neuen Jahr mit niedrigem Mehrwertsteuersatz entgegen. Vielerorts kam gleich ein Preisaufschlag hinzu. Die Champagnerlaune des Beherbergungsgewerbes hielt bis zum 1. Januar, als der Ärger an der Rezeption begann.

Der niedrige Mehrwehrsteuersatz sorgt bei Hoteliers derzeit nicht nur für Freude. Quelle: dpa-Zentralbild
Der niedrige Mehrwehrsteuersatz sorgt bei Hoteliers derzeit nicht nur für Freude. Quelle: dpa-Zentralbild

BERLIN. Landauf, landab fordern Reisende seither Preisnachlässe. In den Businesshotels des Berliner Regierungsviertels bleibt das teure Frühstück oft unberührt: Welcher Außendienstler zahlt schon 24,95 Euro, wenn ihm der Arbeitgeber nur 4,80 Euro steuerfrei erstatten kann?

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Das Café an der Ecke wird beliebtes Ausweichquartier. In der Hotellobby debattieren derweil die Gäste, ob wohl auch ihr Quartiergeber FDP- und CDU/CSU-Abgeordnete mit Parteispenden motivierte.

In den Columbia-Hotels tritt Besitzer Heinrich Schoeller diesem bösen Verdacht beherzt entgegen, seit seine 100 000-Euro-Spende an die CDU bekannt wurde: Die niedrige Mehrwertsteuer bringe nur mehr Bürokratie und sei „so überflüssig wie ein Kropf“, vertraute er „stern.de“ an.

„Abgeordnetenwatch.de“, aufgepasst! Womöglich schwillt das Hotelketten-Spendenaufkommen bei CDU, CSU und FDP jetzt erst so richtig an. Damit Schwarz-Gelb das Danaergeschenk ganz schnell zurücknimmt.

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