Menschenwürde verletzt
Geschäftsräume der NPD durchsucht

Ein Werbefilm hat in Berlin zu Durchsuchungen bei der rechtsextremen NPD geführt. Er wurde im Wahlkampf für das Abgeordnetenhaus eingesetzt und soll die Menschenwürde von Muslimen verletzen.
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BerlinErmittler haben am Dienstag die Geschäftsräume der rechtsextremen NPD in Berlin durchsucht. Beweismittel wurden jedoch nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittlungen drehen sich um einen Werbefilm, der im August im Wahlkampf für das Abgeordnetenhaus im Internet veröffentlicht worden war. Darin sei die Menschenwürde insbesondere der in Deutschland lebenden Muslime böswillig verächtlich gemacht worden, erklärte die Polizei. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die NPD-Geschäftsstelle war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Menschenwürde verletzt: Geschäftsräume der NPD durchsucht"

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  • An EU-Jurist

    Ich verbitte mir diese Äußerungen. Wenn sie der Wahrheit nicht ins Auge blicken können (wollen) ist es ihr Problem aber nicht mein Problem.


  • --Q EU-Jurist

    soso braunes Pak sind also die, die diese Türken ins Land gelassen haben???



    1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei ein Anwerbeabkommen, demzufolge türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen sollten. Ursprünglich sollten sie nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehren.

    Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnet und führte, trotz gegenteiliger vertraglicher Ausgestaltung (Befristung der Aufenthaltsdauer auf maximal zwei Jahre, sogenanntes Rotationsprinzip), zum Beginn einer türkischen Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland.

    Die angeworbenen Arbeiter wurden in Deutschland als Gastarbeiter bezeichnet.

    eine Anwerbung war ausschließlich für Unverheiratete vorgesehen,
    ein Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung wurde im Abkommen explizit ausgeschlossen,
    eine Gesundheitsprüfung und eine Eignungsuntersuchung für die anzunehmende Arbeit,
    eine Obergrenze für den Aufenthalt von 2 Jahren wurde festgeschrieben, eine Verlängerung ausgeschlossen,
    die Arbeitnehmer sollten nur aus den europäischen Gebieten der Türkei stammen.

    Am 30. September 1964 trat eine Neufassung des Abkommens in Kraft.



  • Man müßte dazu mehr wissen. Menschwürde verletzt ist zu pauschal.
    Also was genau ist auf dem Video?

    Übrigens, gerade im NDR gehört: die türksiche Sozialministerin in Niedersachsen hat von enem Rechtsextremen ein Drohvideo bekommen.
    Also eigenartig ist das alles schon.
    Was also ist die wirkliche KIampagne gegen Wulff?
    Denn er hat ja die Sozialministerin installiert.
    Das das alles jetzt zeitgleich kommt, ist komisch

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