Menschenwürde verletzt

Geschäftsräume der NPD durchsucht

Ein Werbefilm hat in Berlin zu Durchsuchungen bei der rechtsextremen NPD geführt. Er wurde im Wahlkampf für das Abgeordnetenhaus eingesetzt und soll die Menschenwürde von Muslimen verletzen.
11 Kommentare

BerlinErmittler haben am Dienstag die Geschäftsräume der rechtsextremen NPD in Berlin durchsucht. Beweismittel wurden jedoch nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittlungen drehen sich um einen Werbefilm, der im August im Wahlkampf für das Abgeordnetenhaus im Internet veröffentlicht worden war. Darin sei die Menschenwürde insbesondere der in Deutschland lebenden Muslime böswillig verächtlich gemacht worden, erklärte die Polizei. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die NPD-Geschäftsstelle war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Menschenwürde verletzt: Geschäftsräume der NPD durchsucht"

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  • An EU-Jurist

    Ich verbitte mir diese Äußerungen. Wenn sie der Wahrheit nicht ins Auge blicken können (wollen) ist es ihr Problem aber nicht mein Problem.


  • --Q EU-Jurist

    soso braunes Pak sind also die, die diese Türken ins Land gelassen haben???



    1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei ein Anwerbeabkommen, demzufolge türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen sollten. Ursprünglich sollten sie nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehren.

    Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnet und führte, trotz gegenteiliger vertraglicher Ausgestaltung (Befristung der Aufenthaltsdauer auf maximal zwei Jahre, sogenanntes Rotationsprinzip), zum Beginn einer türkischen Einwanderung in die Bundesrepublik Deutschland.

    Die angeworbenen Arbeiter wurden in Deutschland als Gastarbeiter bezeichnet.

    eine Anwerbung war ausschließlich für Unverheiratete vorgesehen,
    ein Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung wurde im Abkommen explizit ausgeschlossen,
    eine Gesundheitsprüfung und eine Eignungsuntersuchung für die anzunehmende Arbeit,
    eine Obergrenze für den Aufenthalt von 2 Jahren wurde festgeschrieben, eine Verlängerung ausgeschlossen,
    die Arbeitnehmer sollten nur aus den europäischen Gebieten der Türkei stammen.

    Am 30. September 1964 trat eine Neufassung des Abkommens in Kraft.



  • Man müßte dazu mehr wissen. Menschwürde verletzt ist zu pauschal.
    Also was genau ist auf dem Video?

    Übrigens, gerade im NDR gehört: die türksiche Sozialministerin in Niedersachsen hat von enem Rechtsextremen ein Drohvideo bekommen.
    Also eigenartig ist das alles schon.
    Was also ist die wirkliche KIampagne gegen Wulff?
    Denn er hat ja die Sozialministerin installiert.
    Das das alles jetzt zeitgleich kommt, ist komisch

  • Wieder was dazu gelernt - meine Frau ist also Ihrer Ansicht nach bei uns Gastarbeiterin?
    Dann ist ja alles klar. Bin ich eben mit einer Gastarbeiterin verheiratet. Immerhin die Jahrgangsbeste an der Universität in Istambul. Aber alles nur Gastarbeiter, die einen sechstelligen Steuerbetrag jährlich abführen, damit sich die Gastgeber ein schönes Leben machen können.

    Schönen Dank an das braune Pack, Sie widern mich an!

  • sorry Politeia,

    Die Rechtslage der hier lebenden Türken ist 1961 klar geregt worden

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    Das wir die Türken hier weiterhin eine Aufenthaltsgenehmigung erteilen ist ein freundlicher Akt ohne dass Türken einen Rechtsaspruch haben.
    1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei ein Anwerbeabkommen, demzufolge türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen sollten. Ursprünglich sollten sie nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehren.
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  • sorry Politeia,

    Die Rechtslage der hier lebenden Türken ist 1961 klar geregt worden

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    Das wir die Türken hier weiterhin eine Aufenthaltsgenehmigung erteilen ist ein freundlicher Akt ohne dass Türken einen Rechtsaspruch haben.
    1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei ein Anwerbeabkommen, demzufolge türkische Gastarbeiter nach Deutschland kommen sollten. Ursprünglich sollten sie nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehren.
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  • Türken sind in unserem Land „Gastarbeiter“, es sind also Menschen die zeitweise in unserem Land leben und einer Beschäftigung nachgehen.

    Diese sind wie alle anderen in unserem Rechtssystem vor dem Gesetz gleichgestellt wie wir Deutschen.

    Wulff vermittelt aber den Eindruck, daß diese Gastarbeiter dauerhaft in unserem Land leben sollen. Das verstößt aber auch gegen das Türkisch-Deutsche Abkommen (wenn die Bundesrepublik Deutschland den Wunsch äußert das die Türkischen/Kurdischen Gastarbeiter nach Hause gehen, muß die Türkische Regierung die Papiere unverzüglich zur Verfügung stellen)

    Die Rückkehr der Gastarbeiter ist ein zwingender Bestandteil der Einreise der Gastarbeiter.

  • Ok, Sie meinen, weil manche Türken Verbrecher sind, haben alle türkischen Menschen kein Recht auf Menschenwürde - also sind Sie und ich auch NeoNazis, denn schließlich sind wir Deutsche, oder wie soll ich das verstehen? Islamophobie hilft weder den türkischen, noch den deutschen Frauen und Kindern, die häusliche Gewalt und Unterdrückung erfahren!

  • Aha: ein Werbefilm der NPD, der die Menschenwürde der Muslime verletzt. Welche Menschenwürde meint die Staatsanwaltschaft damit? Etwa die der durch Ehrenmord getöteten Töchter und Schwestern türkischer Männer? Oder die der zum Kopftuchtragen gezwungenen Frauen? Oder die Menschenwürde der von muslimen als Ungläubige bezeichneten Nicht-Muslime? Oder vielleicht sogar die Würde des älteren Mannes, der in der münchner U-Bahn von 2 Türken fast totgeschlagen und als "scheiß Deutscher" bezeichnet wurde. Hm, schwierige Frage. Vielleicht haben sich die Moslems diesen "Werbefilm" selbst zu zuschreiben. Denn klare Worte gegen Ehrenmord oder die Sharia kommen vom Zentralrat der Muslime selten bis gar nicht.

  • Dann laufen Sie wohl sonst taub und blind durch die Gegend. Muß ja wohl so sein, wenn Sie diese übliche Praxis der Information nicht kennen.

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