Merkel im Video-Podcast
„Demografischer Wandel keine Bürde, sondern Chance“

Die Deutschen werden immer älter, das stellt die Gesellschaft vor großer Herausforderungen. Kanzlerin Angela Merkel will den Wandel als Chance begreifen – um „besser in unserem Land zusammenleben zu können“.
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BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat dazu aufgerufen, den demografischen Wandel nicht nur als Problem, sondern auch als Chance zu sehen. Die Alterung der Gesellschaft habe enorme Auswirkungen auf das künftige Zusammenleben der Menschen, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. „Denn es geht nicht einfach nur darum, dass wir im Durchschnitt älter werden, sondern wir werden in Deutschland auch weniger werden, wir werden vielfältiger werden.“ Merkel dankte allen, die freiwillig ihren Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels leisten. „Denn wir wollen diesen Wandel nicht als Bürde auffassen, sondern als eine Chance sehen, besser in unserem Land zusammenleben zu können.“

Im Auftrag der Bundesregierung beraten seit vergangenem Herbst neun Arbeitsgruppen über die Umsetzung einer Demografiestrategie. Beim zweiten Demografiegipfel am kommenden Dienstag wollen die Experten erste Ergebnisse vorstellen. Neben dem Bund wirken Länder, Kommunen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Gruppen der Zivilgesellschaft mit.

Die Bundesregierung hat nach den Worten der Kanzlerin einige wichtige Entscheidungen getroffen, um Deutschland auf den demografischen Wandel vorzubereiten. Merkel nannte die Haushaltskonsolidierung, die Finanzhilfen beim Hochschulpakt, die Initiative zur besseren Ausbildung von Lehrern und den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab August dieses Jahres.

Bis Sommer müssen bundesweit 780.000 Kita-Plätze zur Verfügung stehen, weil Kinder im Alter von ein bis drei Jahren ab 1. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben. Nach früheren Berechnungen des Städte- und Gemeindebundes fehlten Anfang des Jahres allerdings noch etwa 150.000 Plätze.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Merkel im Video-Podcast: „Demografischer Wandel keine Bürde, sondern Chance“"

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  • In einem Zeitartikel,freut sich der Autor
    Ludwig Greeven über die viele Zuwanderung.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/zuwanderung-deutschland-vorteile
    Bisher habe ich in all den Jahren,nicht ein Wort
    des Bedauerns,über die millionenfache Abwanderung gut ausgebildeter junger Deutscher gelesen,die ihre Kinder
    in der Schweiz,Norwegen,den Niederlanden zur Welt
    bringen und sie dieser deutschen Kloake entziehen.
    Nicht ein Wort des Bedauerns..nirgendwo.
    Dafür Jubel über Masseneinwanderung in die Sozialsysteme
    und der Verdrängung der Deutschen,welche mit all
    den negativen Folgen,tagtäglich leben müssen.


  • Es ist die alte Demografie-Lüge, die schon G. Flegelskamp seit langem entlarvt und mit den Zahlen des Statistischen Bundesamtes widerlegt hat. Der Polemik, mit der noch mehr Sozialabbau begründet werden soll, liegt Merkels Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zugrunde, die Schröders Agenda 2010 ungebremst fortsetzen will.
    Mit Hilfe von geeignet angepassten Modellrechnungen, theoretisch aus der Luft gegriffenen Annahmen und irrationalen Hochrechnungen soll dem staunenden Publikum vorgeführt werden, welche Gefahren drohen, wenn man den vorgegebenen politisch korrekten Dogmen nicht folgt.

  • Zur Absicherung der Zukunft Deutschlands ist neben der Energiewende nunmehr auch die Finanzpolitikwende dringend erforderlich. Deshalb ist ein “Schlanker Staat“ wichtiger als Steuererhöhungen.

    Die zügellose Plünderung der Staatskassen durch den aufgeblähten Politik- und Beamtenapparat, der seit Jahrzehnten reformunwillig zur Wahrung von Eigeninteressen seinen Personalstand und seine Bezüge aufstockt, führt nach den weltweiten volkswirtschaftlichen Erkenntnissen auch bei uns zum Staatsbankrott. Der dringende Reformbedarf bei unseren verkrusteten und viel zu teuren staatlichen Strukturen in der BRD wird mit der Wende in der Finanzpolitik nunmehr angepackt. Zielsetzung ist die Reduzierung der Staatsquote von heute über 50% auf verträgliche 30% wie in anderen wirtschaftlich erfolgreichen und fortschrittlichen Staaten.


    1--Die Gehälter aller Staatsbediensteten werden in dem 4-jährigen finanzpolitischen Wende- Programm pro Jahr um 10% gekürzt auf insgesamt 60% der heutigen Personalkosten. Das entspricht dem Zielwert von 100 Milliarden EURO statt unverantwortliche 160 Milliarden EURO aktuell.

    2--Von den jährlich eingesparten 60 Mia Euro wird eine Hälfte (30 Mia EURO) in die überfällige Entschuldung unserer Staatsfinanzen und in den dringend erforderlichen Autobahnneubau investiert.

    3--Die übrigen 30 Mia EURO werden in Steuersenkungen zum Ausgleich der seit Jahren am Parlament vorbei und illegal abkassierten Steuern durch die Kalte Progression investiert.

    Dann werden die flexiblen unter den Staatsbediensteten von sich aus wertschöpfende Jobs in der freien Wirtschaft annehmen. Der verbliebene unflexible Bodensatz wird dann deutlich kostengünstiger und effizienter mit den nötigen Verwaltungsaufgaben beschäftigt.

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