Merkel und die Wirtschaft
Zerrüttete Verhältnisse

Schwarz-gelb war ihre Wunschkoalition, doch Merkel hat sie bitter enttäuscht: Die Spitzen der deutschen Wirtschaft sind schlecht auf die Kanzlerin zu sprechen. Brüderles Protokollaffäre ist nur ein weiterer Höhepunkt.
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Berlin/Düsseldorf"Wenn Sie uns Familienunternehmer nach der politischen Stimmungslage fragen, so muss ich sagen: Die ist durchweg gedrückt", sagte Patrick Adenauer, Präsident des Familienunternehmerverbandes, am Donnerstagabend bei einem Empfang seiner Organisation in Berlin. Grund dafür seien unter anderem die Reaktionen auf Ereignisse wie in Japan und Libyen. Sie "wirken auf der einen Seite hysterisch, auf der anderen Seite ohne jede Haltung", sagte Adenauer. Zu offensichtlich seien sie "getrieben von wahltaktischen Überlegungen". Adenauer forderte im Namen der Familienunternehmer die Politik dazu auf, "wenigstens für die eigenen Wähler zu seiner Meinung von gestern zu stehen".

Die jüngsten Entscheidungen der Bundesregierung haben die Unternehmer in Deutschland auf die Barrikaden getrieben. Dabei war das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und Bundeskanzlerin Angela Merkel von Anfang an ohnehin schon kein inniges. Der Wirtschaftsflügel ihrer eigenen Partei nörgelt beständig an der Kanzlerin herum, an ihrer Steuerpolitik, an ihrer Europapolitik und aktuell auch an ihrer Energiepolitik.

Die Zeit der kumpelhaften Runden unter Vorgänger Gerhard Schröder mit den Bossen, der kurze Weg hinein in die Schaltzentrale der Macht - seit Merkel gilt das nicht mehr. „Wirklich schwierig“, beurteilt ein wichtiger Verbandsführer das Verhältnis zur Kanzlerin.

Womöglich ist die Affäre um die Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle beim Bundesverband der Deutschen Industrie vor diesem Hintergrund zu sehen. Dass die vermeintlichen Äußerungen des FDP-Politikers unmittelbar vor der für Merkel so wichtigen Landtagswahl in Baden-Württemberg an die Öffentlichkeit gelangen, ist bemerkenswert. Es geht um das Protokoll eines BDI-Gesprächs mit Brüderle, der eigentlich der engste Partner der Geschäftswelt im Kabinett ist. Danach brachte der FDP-Mann das Moratorium zur Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke in Verbindung mit den anstehenden Landtagswahlen.

War es nun einfach Unbesonnenheit, Geschwätzigkeit oder Wichtigtuerei, die dieses Protokoll in die Öffentlichkeit brachte, oder steckt dahinter eine gezielte Strategie?

Trotz des gespannten Verhältnisses spricht allerdings vieles für die erste These. Jedenfalls entschuldigte sich BDI-Präsident Hans-Peter Keitel telefonisch bei Brüderle. Und mehr noch: Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf übernahm die Verantwortung für diesen peinlichen Vorgang und trat am Freitag zurück. Das ändert nichts daran, dass die Vorwürfe der Opposition, Merkel und die Regierung hätten mit ihrer Wende in der Atompolitik nur Wahltaktik im Sinne gehabt, mit diesem Protokoll einen offenkundigen Beleg erhalten hat. Dennoch wurde in Koalitionskreisen auch die Vermutung laut, hier sollte ganz gezielt Merkel und den Ihren die ganze Unzufriedenheit der Wirtschaft demonstriert werden.

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  • nichtwähler macht das einzig richtige was man in einer scheindemokratie machen kann sie abzulehnen,Die wissen genau was los ist da oben und die lumpeneliten sind froh das es so ist.ja bis wieder einmal nichts mehr geht,so ist der mensch und das böse hat wieder gewonnen scheinbar.genau wie in der merkel DDR egal ob gewählt wurde es war fast immer 98% die macht lag gans woanders genau wie jetzt so war es schon immer egal in welchen land. @ Zeitzeuge ob stolpe oder Merkel ob stasi oder demisier Cerny oder sonst wer.weder studirst du oder bist Anwalt in der DDr wenn eine gewisse zusammenarbeit nicht klappt.und gerade in den 50 iger wars ganz leicht das zu realisieren.da hiess der spruch willst du nicht mein bruder sein dann schlag ich dir den schädel ei.das war bekannt.

  • Als Nichtwähler erreichen Sie gar nichts. Die Nichtwähler werden den Wählern prozentual zugeschlagen. Außerdem gibt es kein Quorum. Wenn keiner mehr wählen geht, wählen sich die Politbonzen selbst und das ist auch gültig. Hören Sie bitte auf den Zeitzeugen und werden Sie "Abwähler". Es gibt auch schon neue Parteien - Partei der Vernunft, die Freiheit - um nur 2 zu nennen. Selbst wenn Sie die Piratenpartei oder die Tierschutzpartei wählen, tun Sie unserem Land einen Gefallen. Merkel muss weg!!! Die Frau ist eine Fahne im Wind: "mal bin ich konservativ, mal bin ich liberal".
    Das Standvermögen einer Mrs. Thatcher hat sie auch nicht. Noch mehr solche Damen in der Spitze unseres Landes und Deutschland "hat gleich fertig". Das schreibe ich als Frau. Quotenfrauen sind eine Katastrophe!!!

    Merkels Gesinnung konnte man auch am Parteitag der CDU 2005 sehen, als sie sagte: "die Deutschen haben keinen Anspruch auf immerwährende Demokratie".

    Merkel handelt gegen jegliche Gesetze - Maastricht, Lissabon.
    Merkel handelt gegen die eigene Bevölkerung!

    Unter Rot/Grün wird es garantiert nicht besser.

    Also: keine etablierten Parteien wählen!!!

  • Ich beleuchte die familiären Hintergründe von Frau Merkel. Pastor Kasner stand im Gegensatz zu vielen anderen ev. Pfarrern dem damaligen Regime nahe und genoß deshalb Vorteile etwa wie neben seinem Privat PKW auch einen Dienstwagen sowie die Möglichkeit von Westreisen, die nur regimetreuen Personen zugestanden wurden. Darauf gehen Sie nicht ein.

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