Merkels Aschermittwochs-Rede: Die Kanzlerin würdigt Guttenbergs Arbeit

Merkels Aschermittwochs-Rede
Die Kanzlerin würdigt Guttenbergs Arbeit

Das Thema scheint noch lange nicht vom Tisch zu sein: Der Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat auch CDU-Chefin Angela Merkel in ihrer Rede zum politischen Aschermittwoch beschäftigt.
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DemminGuttenberg habe „schwere Fehler gemacht, keine Frage“, sagte die Kanzlerin am Mittwoch in Demmin. Dafür sei er seinen Doktortitel losgeworden und sehe sich mit der Staatsanwaltschaft konfrontiert. Aber die CDU müsse sich von anderen „wirklich nicht belehren lassen, wenn es um Anstand und Ehrlichkeit in der Politik geht“, sagte Merkel in Richtung SPD, Linke und Grünen.

Unter lautem Jubel der rund 1.000 Gäste lobte Merkel beim politischen Aschermittwoch der CDU Mecklenburg-Vorpommern den CSU-Politiker Guttenberg für dessen Arbeit. Dieser habe „klare Worte gefunden“, was den Bundeswehreinsatz in Afghanistan angehe. Außerdem habe er „eine kluge Reform“ vorgeschlagen, sagte Merkel.

Mit Blick auf die Landtagswahl am 4. September betonte Merkel, es gehe in diesem Jahr um die Frage, wie Mecklenburg-Vorpommern in Zukunft regiert werde. 2011 sei „ein ganz entscheidendes Jahr für die CDU hier im Lande“. Es gebe immer noch unterschiedliche Situationen in den alten und neuen Bundesländern. Das Verdienst der CDU sei es, viele Ungerechtigkeiten beseitigt zu haben, sagte die Parteivorsitzende.

Merkel kritisierte insbesondere die Grünen. „Bei denen ist es einfach: Im Zweifelsfall sind sie dagegen“, sagte Merkel. Wenn alles fertig sei, „dann sind sie natürlich dafür“. Aber auf dem Weg dahin duckten sich die Grünen weg, „und mit sowas kann man keine Zukunft gestalten“, meinte Merkel und nannte als Beispiele das Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“ oder den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Merkels Aschermittwochs-Rede: Die Kanzlerin würdigt Guttenbergs Arbeit"

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  • Sie haben recht, manches erinnert an die politsche Arbeit des ZKs der SED: Propaganda bei Grundberührung, statt sinnvollem Kurs, der auf Erfahrung, Weitsicht und Achtung der vorhandenen Realität unter Nutzung tatsächlicher Fachkompetenzen beruht.

  • und entlarvend!

  • Lobt Merkel absichtlich oder aus Unkenntnis den falschen Mann?
    Unter dem aus der DDR stammenden Frank-Jürgen Wiese wurde die Strukturreform der BW erarbeitet.
    Zu Guttenbergs Leistung war es, eine unter dem Titel "Verfassung und Verfassungsvertrag" zusammengestellte Collage öffentlich zu machen. Damit belegte er seine Unkenntnis von den Grundwerten in einer Verfassung.
    Merkels Leistung nennt sich "Novo Prawda".


    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,686029,00.html

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