Metallberufe, Ingenieure, Ärzte Fachkräfte-Engpass alarmiert Bundesagentur

Der Fachkräftemangel wird nach einer Studie der Bundesagentur für Arbeit immer greifbarer. Rund zwei Drittel aller 176 Arbeitsagenturen berichten demnach von großen Engpässen in Metallberufen, bei Ingenieuren und bei Ärzten. Noch schwieriger sei die Lage bei Kranken- und Altenpflegern.
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Logo der BA: Dauer-Probleme bei der Fackräfte-Suche. Quelle: dpa

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HB BERLIN. Diese seien für über 90 Prozent der Arbeitsagenturen schwer zu finden, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Für die Zukunft ist zu befürchten, dass die demografische Entwicklung den Fachkräftemangel in diesen Berufsgruppen noch verstärkt“, sagte die Sprecherin. Dort gebe es hohen Ersatzbedarf, weil viele Beschäftigte in den Ruhestand gingen. Von den Lehrern sowie Ärzten und Apothekern scheide etwa jeder Vierte in den nächsten zehn Jahren aus dem Erwerbsleben aus.

Gleichzeitig setzen immer mehr junge Leute auf eine höherqualifizierende Ausbildung. Auch im Jahr 2009 stiegen die Zahl der Studienanfänger und die Zugänge zu Schulen, die zur Hochschulreife führen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Neuzugänge zur Berufsausbildung und zu vorbereitenden Qualifizierungen für einen Ausbildungsplatz gingen zurück. Dennoch steht die Berufsausbildung weiter an erster Stelle: 723 900 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen laut Statistikamt 2009 eine voll qualifizierende Berufsausbildung auf (minus 2,1 Prozent im Vergleich zu dem Jahr 2005).

Noch stärker sanken die Anfängerzahlen im Übergangsbereich, der die Chancen auf einen Ausbildungsplatz durch berufsvorbereitende Maßnahmen und Praktika verbessern soll. Hier registrierten die Statistiker mit 346 800 Neuzugängen 17 Prozent weniger als 2005. Für einen Bildungsgang zum Erwerb der Hochschulreife entschieden sich 525 500 junge Leute (plus 15,6 Prozent), während die Zahl der Studienanfänger auf 428 000 (plus 16,9 Prozent) zulegte.

Einen Anhaltspunkt für Fachkräftemangel in bestimmten Bereichen gibt laut BA-Sprecherin auch das Verhältnis von gemeldeten Arbeitslosen und gemeldeten Stellen. Bundesweit gab es demnach im Juli rechnerisch 7,5 Arbeitslose auf eine gemeldete offene Stelle. Bei weniger als drei Arbeitslosen pro offener Stelle werde von einem Engpass ausgegangen. Deutlich unter dieser Marke lagen Metallverformer, Metallverbinder, Feinblechner und Elektriker, aber auch akademische Berufe wie Ingenieure und Ärzte. Besonders deutlich fiel der Engpass bei Altenpflegern mit dreijähriger Ausbildung aus: Dort kamen auf eine gemeldete Stelle rechnerisch 0,4 Arbeitslose.

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7 Kommentare zu "Metallberufe, Ingenieure, Ärzte: Fachkräfte-Engpass alarmiert Bundesagentur"

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  • Ausgerechnet die sogenannte "bundesagentur für Arbeit" redet vom Fachkräftemangel den es lt Untersuchungen gar nicht gibt sondern nur unfähige Personaler, Manager, Politiker vor allem aus den Reihen der SPD (Schröder ist Verantwortlich für unberistet Leiharbeit)und den unfähigen "bundesagenturen für Zeitarbeit", die ebenfalls keine Möglichkeiten oder gar Strategien und Konzepte erarbeiten können, das vorhandene Abeitskräfteangebot so weiterzubilden und zu gestalten, dass es von unfähigen Personalern wieder eingestellt werden kann

  • DiW bezeichnet Fachkräftemangel als "Fata Morgana". Endlich spricht auch das institut der deutschen Wirtschaft aus, was bisher nur hinter vorgehaltener Hand in den Firmen kursierte. Die Fachkräfte sollten dies beherzigen und Deutschland verlassen, solange sie im Ausland noch mit offenen Armen empfangen werden. Denn Deutschland braucht keine Fachkräfte, es hat genug und auch in Zukunft ist kein Mangel zu erwarten.
    http://www.firmenpresse.de/pressinfo295952.html

  • Das ist mal wieder eine in die Welt geblasene Meldung mit dem Hintergrnd "seht her, wir brauchen Zuwanderung" Also mal wieder pure Verarschung und Manipulation der bürger.
    So will man die Deuschen davon "überzugen" dass wir weitere Zuwanderung brauchen.

    ich wage mal zu sagen, dass ca. 50%, z. T. sogar mehr, der Arbeitslosen gar nicht im Computer der Arbeitsämter zu finden sind. Warum das so ist?
    wer einen 1 €-Job hat, fliegt beim Arbeitsvermittler aus dem PC, denn er gilt nicht mehr als arbeitslos
    Wer einen 400 €-Job hat zusätzlich zum Arbeitslosengeld, wird ebenfalls einfach nicht weiter vermittelt in eine normale Ttigkeit.
    Die vielen die bei Leihfirmen sind, sind ebenfalls nicht mehr im PC der Arbeitsämter, ebenso die, die vom A-Amt zu privaten Arbeitsvermittlern geschickt werden
    D. h. über eine große Anzahl der Arbeitslosen weiß das Arbeitsamt durch diese Verteilerei nicht mehr bescheid.
    Da fahren Jungelehrer dann Taxio, oder werden von privaten Arbeitsvermittlern in Call-Center gesteckt.
    Da fegt der ing. blätter im Park usw. usw.
    Die Ärzte verlassen in Scharen das Land, weil hier die Arbeitsbedingungen so schlecht sind und die bezahlung ebenfalls, gerade in Krankenhäusern.
    Die Politik ist dann so rotzefrech und schimpft permanent auf faule Arbeitslose und Langzeitarbeitslose, obwohl die genau dafür selbst gesorgt haben. Einen Dipl.-Kaufm. oder ing oder Sachbeareiter laufend in 1 -Jobs zu stecken, anstatt ihn genau dahin zu vermitteln wo er gesucht wird, ist schon fast kriminell. Nein, man behauptet dann ja lieber, die sind alle ungebildet, die müssen erst mal weitergebildet werden usw.
    Der ing. der estern arbetislos wurde, ist also ungebildet und muß geschudlt werden?????
    Die Probleme sind zum großen Teil hausgemacht und zum Schaden der Menschen.

    Deutschland soll gefälligst erst einmal seine Hausaufgaben machen und nicht immer irgendwas in die Welt schreien.
    So lange kein wirklichr Überblick über die Arbeitslosen besteht, kann man nicht solch einen Unsinn verkünden.

    Was den Drank zu einer bessren Ausbildung betrifft vn Jugendlichen, ist auch das kein Wunder. Wo heute der Dümmste das Abi schafft und man das freie Studium zerstört hat, ist es kein Wunder, dass so viele zu den unis laufen, der bachelor macht es ja möglich. Das ist ja auch nichts anderes als Schule mit viel Auswendiglernen und produziert viele Halbakademiker. Spätr sind es die, die sich als Sachbearbeiter etableiren und einem normalen Schulabgänger mit Realschulabschluss den Job wegnehmen.
    Diees Problem haben wir ja schon in vielen bereichen, weil die Real- und Hauptschulen nchts mehr taugen. Ergo nimmt die Wirtschaft schon seit mehr als 20 Jahren nur noch Abiturietnen für normale Lehrberufe.
    Auch hir muß diesem Unsinn ein Ende bereitet werden.
    Schulen wieder in Ordnugn zu bringen, kostet übrigens kein Geld.
    Es it nur mal wieder eine Frage von Ordnung und Disziplin. Dann klappt es auch wieder

  • Aus eigener tälicher Erfahrung sehe ich genau diese Entwicklung: Die Jugend wird dümmer und unfähiger. Die Leute wollen sich die Hände nicht mehr schmutzig machen. Umzugsbereitschaft fehlt. irrige Gehaltsvorstellungen. Wichtig scheint nur noch die Haarfarbe, der Urlaub, das Hobby, das Haustier, der Kinofilm und das neue Computerspiel, etc. Abendschule, Umschulung, Wochendendarbeit, Überstunden, Fleiß, Pünktlichkeit fehlen im Wortschatz vieler.

  • Tja, Lehrbuchbeispiel dafür wie diese (im Nachhinein) so "unbegreiflich" dümmlichen "Schweinezyklen" entstehen.
    Die Unternehmen kriegen den Hals nicht voll statt Kunden auch mal ein wenig zu vertrösten und brüllen im Reflex: "ingenieure händeringend gesucht !". Und wer jetzt mit so nem Studium anfängt darf sich in 5 Jahren dann: "Wie konntest du nur so einen wertlosen Dreck studieren und der Gesellschaft damit zur Last fallen?" anhören.
    Und Ärzte ? Das Gesundheitswesen mutiert selbst immer mehr zum geldvernichtenden Krebsgeschwür der Gesellschaft mit mafiösen Methoden, die jeden "echten" Paten/Drogen-/Menschenhändler vor Neid erblassen lassen.
    Da wäre jetzt eine gute Gelegenheit, mit harter Hand die extremsten Auswüchse anzugehen, etwa die Reduzierung/Abschaffung niedergelassener Vertragsfachärzte und Schließung von qualitativ minderwertigen Krankenhäusern sowie Verbote sinnloser Untersuchungen und Operationen.
    Die nächste Krise steht eh schon vor der Tür. Wenn irland, Portugal und Co. die bürgschaften ziehen UND dann noch die deutschen banken den immoschrott in diesen Ländern abschreiben müssen UND China et al in einem Strudel aus grotesken Überkapazitäten und einbrechenden Exporten untergehen DANN haben wir auch ganz, ganz schnell den Staatsbankrott Deutschlands... und aus Aufschwung XL wird dann Absturz XXXL, inkl. Massenarbeitslosigkeit (20-60 % (?)). Deshalb sollte alle, auch arbeitsmarktpolitisch, lieber den ball flach halten statt mit diesem Unwort "händeringend" hausieren zu gehen und Hoffnungen und Strukturen zu schaffen, die wenig später gleich wieder zusammenkrachen.
    Spart lieber mehr statt nach Leuten zu suchen....

  • Zwei Dinge sollten der Arbeitsagentur doch bekannt sein:
    1) es gibt weit mehr arbeitslose ingenieure als gemeldet sind (von den fachfremd beschäftigten gar nicht zu reden).
    2) nur ein Teil der (oft mehrfach ausgeschriebenen) Stellen soll wirklich besetzt werden.
    Das kein genereller ingenieursmangel besteht, sieht man auch unschwer an der Entwicklung der Gehälter, die seit über 10 Jahren (trotz inflation) stagniert, und in vielen bereichen dank Zeitarbeit sogar stark rückläufig ist.

  • welch ein witz wenn der Niebel den Arbeismarkt leerfegt.es gibt soviel Zeitarbeit sorry sklavenhalterfirmen,ihr schnippt mit den finger und schon sind alle altersgruppen,bedient so einfach geht das euch zu vertrauen bedeutete verarscht zu werden,und die zeche zu bezahlen seht es ist ganz einfach wie bekomme ich die legebatterie voll mit hochleistungshühner muss man euch denn alles sagen.nach irgendwann tauchen dann missbildungen auf so braune hüner legen weisse eier oder sind eckig aber sonst.Alle wollen zu schlecker oder kik oder in die bauwirtschaft überall fehlen fachkräfte nun greift man schon auf ex politiker zurück furchbar dieser zustand einfach nur furchtbar wo soll das nur enden ? lachen fördert die gesundheit der Gesundheitsminister Kopfpauschale,blühende Landschaften Kommt zurück ich befehle es euch Und bringt noch ausländische fachkräfte mit konkurenz belebt das geschäft und erleichtert die lohnverhandlungen das wetter schwenkt um es wird wieder wärmer,aber kein heisser Herbst ehr ein langer kalter winter mit vielen rechnungen die offen sind

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