Migrationspolitik CSU will Rückkehr von Flüchtlingen in Herkunftsländer vorantreiben

Bundesentwicklungsminister und CSU-Sondierungsmitglied Müller hat betont, dass mehr Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer zurückkehren sollen. Migration gehört zu den zentralen Themen der anstehenden Sondierungsgespräche.
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Entwicklungsminister Gerd Müller hat im Namen der CSU eine stärkere und schnellere Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat gefordert. Quelle: Reuters
Gerd Müller

Entwicklungsminister Gerd Müller hat im Namen der CSU eine stärkere und schnellere Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat gefordert.

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Seeon
Kurz vor dem Beginn der Sondierungen mit der SPD hat die CSU eine stärkere und schnellere Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat gefordert. „Wir dürfen die Diskussion nicht nur in eine Richtung führen, nämlich die Flüchtlinge hier nach Deutschland holen, sondern auch umgekehrt: die Zusammenführung in Herkunftsländern ermöglichen und verstärken“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag am Rande der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag im oberbayerischen Kloster Seeon.

„Die Zusammenführung von Binnenflüchtlingen im Irak zum Beispiel nach Mossul oder Tikrit erfolgt bereits im großen Stil, auch mit maßgeblicher Unterstützung des Entwicklungsministeriums“, sagte Müller. „Es sind bereits weit über 200 000 Binnenflüchtlinge zurückgekehrt. Deswegen sollte es auch möglich sein, aus Deutschland irakische Familien wieder in ihre Heimat zurückzuführen.“

Am Sonntag beginnen CDU, CSU und SPD mit Sondierungen über eine mögliche neue große Koalition, zu den zentralen Themen gehört die Migrationspolitik. Müller ist Mitglied des CSU-Sondierungsteams.

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  • dpa
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