Militär-Ausgaben
China, Russland und Saudi-Arabien rüsten auf

Weltweit sind die Rüstungsausgaben leicht zurückgegangen. Doch während die USA deutlich weniger fürs Militär ausgaben, investierten China und Russland massiv. Auch in Europa wird wieder aufgerüstet.
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StockholmDie Militärausgaben in weiten Teilen der Welt haben sich angesichts der Krisenherde in Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika erhöht. In USA und in Westeuropa seien Rüstungsetats jedoch gestutzt worden, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Internationalen Friedensforschungsinstituts in Stockholm Sipri. Dadurch blieben die globalen Gesamtrüstungsausgaben 2014 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, sie sanken um 0,4 Prozent.

Die USA reduzierten ihre Militärausgaben als Teil von Maßnahmen zur Kürzung des Haushaltsdefizits um 6,5 Prozent. Die drei Nationen mit dem größten Rüstungsausgaben nach den USA – China, Russland und Saudi-Arabien – hätten ihre Waffenkäufe jedoch massiv ausgeweitet. Ganz oben stand die Führung in Riad, die ihre Militärinvestitionen um 17 Prozent erhöhte. Chinas Ausgaben stiegen um 9,7 Prozent auf geschätzte 216 Milliarden Dollar.

Sipri-Programmdirektor Sam Perlo-Freeman sagte, der Ukraine-Konflikt habe viele europäische Länder in der Nähe Russlands zu erhöhten Rüstungsausgaben veranlasst, vor allem im Baltikum und im Norden des Kontinents. Doch die fünf Nationen mit den traditionell größten Militärinvestitionen – Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien – hätten für das laufende Jahr weitere Kürzungen in kleinem Umfang vorgesehen.

Die Regierung in Kiew erhöhte ihre Militärausgaben 2014 um 20 Prozent und will im laufenden Jahr für ihre Streitkräfte mehr als das Doppelte ausgeben. Auch Moskau plane umfangreichere Rüstungszukäufe.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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  • Das bedeutet ungefähr so viel als würde es Indien machen, Russland oder sonst ein DoofStaat. Lasst doch diese Möchtegern Großmächte rüsten wie die Bekloppten. Je schneller und mehr sie investieren um so schneller verschwinden sie in die Bedeutungslosigkeit. GB hat es erwischt; La Grande Nation krebst schon in der Bedeutungslosigkeit herum, Japan hat es auch ohne Rüstung geschafft und Russland hat sich immer noch nicht von seinen Träumen erholt. Und wir alle warten auf den Absturz der USA. Soll ja nicht mehr lange dauern, bis es kracht. Da nützen keine Alkoholiker, Afroamis oder Frauen mehr als Präsident. Der Abgrund ruft - und alle rennen darauf zu. Nur Angie wählte einen anderen Weg. Sie geht den Umweg über den ClubMed.

  • Jawoll Spirat, werde Soldat, nimm ein G36 und geh voran. Schieß zuerst mal die Booharam tot, dann die AlQuaida, dann den IS und vergiss bitte nicht überall kleine spirats zu zeugen, damit auch Deine Söhne im Krieg verrecken können dürfen

  • Für die USA ist die Bunderwehr zu klein.

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