Millioneneinnahmen erwartet
AfD führt die D-Mark wieder ein

Die AfD muss ihre Finanzen aufbessern und hat eine findige Idee: Der Verkauf von goldenen D-Mark-Münzen. Die könnten viel Geld in die Kasse spülen – und wären auch noch eurokritisch. Doch es gibt einen großen Haken.
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BerlinFinanznot macht erfinderisch – und fördert mitunter Ideen zu Tage, mit denen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden können. Wie das geht, kann man bei der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) sehen. Die Partei versucht, politische Botschaften unters Volk zu bringen und damit gleichzeitig Geld zu verdienen.

Das Glühbirnenverbot der EU spießte die AfD auf, indem sie die Aktion „Mir geht ein Licht auf!“ ins Leben rief und in ihren Online-Shop Glühbirnen zum Kauf feilbot. Einen Zehnerpack des „Bestsellers“ kann man dort für 9,99 Euro erwerben. Ein Verkaufsschlager ist die Idee aber nicht geworden. 30.000 Euro hat die Partei bisher damit verdient.

Mit solchen Summen kann die AfD ein anderes, wesentlich wichtigeres Ziel allerdings nicht erreichen. Da muss sie schon tiefer in die Trickkiste greifen. Konkret geht es darum, den möglichen Rahmen der staatlichen Parteifinanzierung voll auszuschöpfen. Maßstab für die Verteilung der Zuschüsse ist neben dem Wahlerfolg und den Mitgliedsbeiträgen einer Partei auch die Summe der Einnahmen. Hier hapert es gewaltig.

Daher ersann Schatzmeister Piet Leidreiter eine findige Idee. Er schlug seiner Partei vor, in den Goldhandel einzusteigen und Ein-D-Mark-Goldmünzen zum Kauf anzubieten. Mit dem Vertrieb von Gold verfolge die AfD zwei Ziele gleichzeitig, sagte Leidreiter Handelsblatt Online. „Zum einen wollen wir – wie mit unserem Glühbirnen-Shop – unsere Kritik am Euro und an der EU politisch manifestieren.“ Auf der anderen Seite sollen die Einnahmen gesteigert werden, um in den Genuss der staatlichen Mittel zu kommen. „Da ist der Goldhandel ein kreatives Mittel“, sagte er. „Ziel ist es, zwei Millionen Euro Umsatz damit zu machen.“

Das Vorhaben sollte eigentlich im Geheimen vorbereitet und dann der Parteibasis präsentiert werden. Doch durch eine Indiskretion wurden die Überlegungen vorzeitig bekannt. Mit der Folge, dass eine Diskussion darüber losbrach, was der Bundesvorstand hier eigentlich treibe und ob möglicherweise durch spekulative Ankäufe von Edelmetall die Beiträge von Parteimitgliedern aufs Spiel gesetzt werden.

In einem Handelsblatt Online vorliegenden Mitgliederbrief versuchte die Parteispitze, die Wogen zu glätten. Selbstverständlich gehe es nicht ums Spekulieren, sondern vielmehr darum, nach Wegen zu suchen, „um die politischen und finanziellen Interessen der Partei auf möglichst risikolose Weise zu fördern“.

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  • Herr Soppe wenn ihnen doch alle Informationen vorliegen, warum verschweigen sie dann dass das Geld aus einem großen gut gefüllten Topf kommt, der eh komplett ausgeschüttet wird. Also hat das für den Steuerzahler keinerlei Auswirkungen.
    Da ich sie kenne weiß ich allerdings was los ist. Sie sind ein Bottroper Möchtegernpolitiker der bei einer Oberbürgermeisterschaftswahl knapp über 300!!! Stimmen bekommen hat der als die AfD gegründet wurde gedacht hat jetzt groß raus zu kommen. Da ihre Parteikollegen allerdings merkten was sie für einer sind und ihnen kein Posten angeboten wurde haben sie es sich zum Hobby gemacht die AfD bei jeder Gelegenheit schlecht zu machen. Auf ihrer tollen Homepage können sie vielleicht meine wahren Anschuldigungen einfach löschen, hier wird ihrer Propaganda allerdings kein Plattform geboten.

  • Mit ihrer Aussage hätten sie 100% recht wenn wirklich 2 Mio. zusätzliche Steuergelder den Weg in die AfD Kasse finden würden. Es geht allerdings um einen großen gut gefüllten Topf der ausgeschüttet wird und was die AfD nicht bekommt würden die anderen Parteien bekommen.

  • Ihre subtilen Beleidigungen können Sie für sich behalten wenn auch sie Ihre Intention offenbaren.

    Das die etablierten Parteien Großspenden aus der Wirtschaft bekommen,ist das für Sie sicher nur halb so schlimm und beschämend.

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