Mindestens 130 Sitze zu vergeben
Wie wird gewählt?

In Berlin haben die Bürger am 17. September zwei Stimmen und wählen ihr Parlament auf fünf Jahre. Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger ab 18 Jahre. Bei den zeitgleichen Wahlen zu den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen dürfen auch andere EU-Bürger wählen.

BERLIN. Im Abgeordnetenhaus der Hauptstadt sind mindestens 130 Sitze zu vergeben. Mit der Erststimme werden die Direktkandidaten in den 78 Wahlkreisen gewählt. Dabei genügt die relative Mehrheit der Stimmen. Die Zweitstimme gilt der Landes- oder Bezirksliste einer Partei. Sie ist ausschlaggebend für die Mehrheiten im Abgeordnetenhaus.

Bei der Sitzverteilung nach dem Quotenverfahren Hare-Niemeyer werden in Berlin nur Parteien berücksichtigt, die mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erhalten haben. Im Unterschied zu den Regelungen anderer Länder bezieht sich die Berliner Sperrklausel nicht nur auf die gültigen, sondern auf alle abgegebenen Zweitstimmen ­ also auch die ungültigen. Damit ist die Hürde in Berlin etwas höher.

Gewinnt eine Partei in den Wahlkreisen mehr Sitze als ihr nach Zweitstimmen zustehen, behält sie diese als so genannte Überhangmandate. Die anderen Parteien erhalten dann Ausgleichsmandate.

» Landeswahlleiter Berlin

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