Ministerpräsident
Kretschmann schließt Weg in die Bundespolitik aus

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hat keine Ambitionen für die Wahl 2013. Verhalten kritisch äußerte er sich zum Plan eines Spitzenkandidaten-Duos, wie es die Grünen-Parteivorsitzenden derzeit planen.
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HamburgBaden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will seine Partei nicht in die Bundestagswahl 2013 führen. Eine Kandidatur als Grünen-Spitzenkandidat bei der Wahl komme für ihn "nicht in Frage", sagte Kretschmann in einem am Montag veröffentlichten Interview mit "Spiegel Online". "Ich hatte noch nie bundespolitische Ambitionen", fügte er hinzu. Er wolle zwar "inhaltlich mitgestalten", dies aber von Baden-Württemberg aus tun. "Ich weiß, wo ich nicht hingehöre."

Kretschmann distanzierte sich von Plänen seiner Partei für ein Spitzenkandidaten-Duo. "Ich bin ein unbelehrbarer Anhänger davon, dass man mit einem Spitzenkandidat oder einer Spitzenkandidatin antritt", sagte er. "Das sieht man in Berlin offenbar anders. Dann sollen die das eben so machen." Von einer Urwahl riet er ab. Diese mache "nur Sinn, wenn es um einen inhaltlichen Richtungsstreit geht, der mit Personen verknüpft wird - das ist aktuell nicht der Fall", sagte Kretschmann.

Die Grünen hatten im März beschlossen, mit einem Duo an der Spitze in die Bundestagswahl 2013 ziehen. Mindestens einer der beiden Spitzenleute muss zudem eine Frau sein. Eine Urabstimmung über die Spitzenkandidaten soll es nur geben, wenn es mehr als zwei Bewerber dafür geben sollte. Bislang hat nur Parteichefin Claudia Roth ihren Anspruch auf einen Posten im Grünen-Spitzenteam angemeldet. Ambitionen werden auch Fraktionschef Jürgen Trittin nachgesagt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • an war erkennt man eine Politiker sofort, dass er lügt?

    wenn er den Mund aufmacht.

    s. Merkel, die zu Ihren Lebzeiten es nicht zulassen wollte, dass wir die Schulden der faulen GR, I, SP bezahlen.

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