Ministerpräsident
Tillich bleibt Vorsitzender der Sachsen-CDU

Ministerpräsident Stanislaw Tillich bleibt CDU-Landesvorsitzender in Sachsen. Der 50-Jährige erhielt am Samstag beim Parteitag in Chemnitz 94,2 Prozent der Delegiertenstimmen. In seiner Ansprache räumte Tillich auch Fehler ein.
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HB CHEMNITZ. Sachsen müsse in zehn Jahren auf eigenen Beinen stehen, betonte Tillich in seiner Rede und sprach von einem neuen Aufbruch. "Dieser Aufbruch braucht eine treibende Kraft. Diese Kraft sind wir, die sächsische Union, die Sachsenpartei." Dabei müsse die CDU wieder näher an die Menschen heran.

"Wir sind unter den Ergebnissen früherer Wahlen geblieben", räumte Tillich hinsichtlich der mageren CDU-Ergebnisse bei den jüngsten Landtagswahlen und bei der Bundestagswahl ein. Im Vergleich zu den frühen 90er Jahren habe die Partei eine halbe Million Wähler weniger. "Wir müssen die Menschen animieren, mit uns für unser Land zu arbeiten", sagte Tillich und forderte die Delegierten auf, "die Türen weit aufzumachen". "Haben wir doch den Mut, auf die Menschen zuzugehen." Ein "natürlicher Partner" der Union sind nach Tillichs Worten die Freien Wähler.

Als stellvertretende CDU-Landeschefs wurden Landtags-Fraktionschef Steffen Flath, die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz und der Görlitzer Landrat Bernd Lange gewählt. Michael Kretschmer wurde als Generalsekretär bestätigt. Tillich war im Mai 2008 nach dem Rücktritt seines Vorgängers Georg Milbradt mit 97,7 Prozent der Stimmen erstmals zum CDU-Landesvorsitzenden gewählt worden.

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