Ministerpräsident wiedergewählt
Beck bekommt Stimmen aus der Opposition

Vier Tage nach der Wahl zum SPD-Bundesvorsitzenden ist Kurt Beck auch in seinem Amt als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident bestätigt worden. Dabei kam mindestens eine Stimme nicht aus den Reihen der Sozialdemokraten.

HB MAINZ. Bei der Abstimmung in der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags in Mainz erhielt Beck 54 Stimmen. Damit konnte Beck offenbar nicht nur alle 53 Stimmen seiner SPD-Fraktion auf sich vereinen, sondern erhielt auch eine Stimme aus dem Kreis der Opposition. 37 Abgeordnete votierten gegen ihn, zehn enthielten sich der Stimme. Die zehn Parlamentarier des früheren Koalitionspartners FDP hatten bereits zuvor angekündigt, sich enthalten zu wollen.

Die SPD hatte bei der Landtagswahl am 26. März die absolute Mehrheit errungen und kann nun bundesweit zum ersten Mal seit 2003 eine rein sozialdemokratische Landesregierung stellen. Am 26. März errang die SPD 53 Sitze im Landesparlament. Die CDU kam auf 38, die FDP auf 10 Sitze. Die Grünen flogen nach 19 Jahren aus dem Landtag. Beck wurde nach seiner Wiederwahl als Ministerpräsident vereidigt. In der benachbarten Staatskanzlei wollte er anschließend seine Regierungsmannschaft der 15. Wahlperiode ernennen. Ihr sollen acht Minister angehören.

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