Mitgliederschreiben
NRW-SPD schielt auf eigene Sterbekasse

Die SPD in Nordrhein-Westfalen versucht, mit den Beiträgen ihrer Mitglieder zu einer Sterbekasse im Bezirk Westliches Westfalen ihren Bundestagswahlkampf mitzufinanzieren.

HB DORTMUND. SPD-Landessprecher Bernd Neuendorf sagte am Montag, die Sterbekasse, die es nur in diesem bundesweit größten SPD-Bezirk gebe, solle aufgelöst werden. Der Schatzmeister habe die 10 000 Beitragszahler deswegen angeschrieben. Sie sollten bis Ende September schriftlich angeben, ob sie ihr Geld ausgezahlt haben möchten. Wer sich nicht melde, erteile automatisch sein Einverständnis, dass das Geld gespendet werde.

"Niemandem soll etwas weggenommen werden. Wer möchte, erhält seine Sterbekassen-Beiträge komplett ausgezahlt", sagte betonte Neuendorf. Der Monatsbeitrag für die Sterbekasse betrage 26 Cent. "Der Höchstbetrag, den Hinterbliebene nach 35 Jahren Einzahlungen des Mitglieds maximal erhalten können, beträgt 150 Euro." Der 75 000 Mitglieder zählende Bezirk Westliches Westfalen hatte die Sterbekasse nach Parteiangaben 1950 eingerichtet.

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